Auch für Autofahrer ein Segen Aargauer Velofahrer wollen Velobahn nach Zürich

BADEN AG - Der Verein Pro Velo der Region Baden will, dass Pendler auf einer Schnellroute von Baden nach Zürich radeln können.

Velodiebe machen sich vor allem im Sommer gerne auf Tour. (Symbol) play
Pro Velo der Region Baden will eine Velobahn nach Zürich. SAMUEL TRUEMPY

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Eine Schnellroute von Baden nach Zürich – nur für Velofahrer: Es ist eine Idee, die alle Verkehrsteilnehmer begeistern könnte. Der Vorschlag kommt vom Verein Pro Velo der Region Baden, schreibt die «Aargauer Zeitung».

Dabei hat der Kanton Aargau bereits ein ausgebautes Velonetz von 950 Kilometern. «Doch Veloschnellrouten fehlen bis jetzt», sagt Hubert Kirrmann, Präsident des Vereins.

Er ist sich sicher, dass Aargauer und Zürcher die Route schätzen würden: «Es gibt viele Velofahrer und Pendler in der Region. Wird die Route gebaut, wird sie auch genutzt.» Zudem seien die Velofahrer auf einer Schnellroute nicht nur schneller, sondern auch sicherer unterwegs.

Weniger Stau

Aber auch die Autofahrer würden von einer Velobahn profitieren, ist Kirrmann überzeugt. «Jeder Velofahrer auf der Schnellroute ist ein Auto weniger im Stau», sagt der überzeugte Velofahrer. Deshalb soll die Idee im Velokonzept der Stadt Baden festgehalten werden – diese habe sich in einem ersten Gespräch offen gezeigt.

Doch so einfach ist es nicht: Um das ganze Veloprojekt realisieren zu können, muss auch der Kanton einverstanden sein. Denn die Route passiert mehrere Gemeinden. (vac) 

Publiziert am 30.12.2016 | Aktualisiert am 30.12.2016
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14 Kommentare
  • Thomas  Melone aus Thun
    31.12.2016
    Wie kommt man eigentlich auf die unglaubliche Idee, dass Velofahrer keine Steuern bezahlen? Meistens kommen Velofahrer aus einer höheren Bildungschicht, sind somit Besserverdienende und zahlen mehr Steuern als viele der hier Kommentierenden.
  • Reto  Müller 31.12.2016
    Es gibt genau so viele rücksichtslose Autofahrer, wie es rücksichtslose Velofahrer gibt. Die Verkehrspolitik soll sich aber nicht daran orientieren, das wäre eigentlich Sache der Polizei und der Verkehrserziehung. Die Verkehrspolitik soll das sinnvollste Verkehrsmittel fördern und das ist meistens das Velo (Abgase, Lärm, Platzbedarf, Fitness). Und zum 100. Mal, Velostrassen werden durch die direkten Steuern finanziert und die bezahlen auch Velofahrer!
  • Roger  Keller aus Winterthur
    31.12.2016
    An diejenigen die finden, dass die Kosten den Velofahrern auferlegt werden sollen:
    Wer sind denn die Velofahrer? Die meisten Velofahrer fahren auch Auto und beteiligen sich wie alle anderen Autofahrer auch an den Kosten für die Strassen, ÖV etc. Mit dem Unterschied, dass die Pendler mit dem Fahrrad die Strassen nicht verstopfen. Jeder Pendler mit dem Fahrrad oder ÖV ist ein Auto weniger im Stau. Von so einem Veloweg kann also auch der kurzsichtige, ignorante, frustrierte Autofahrer profitieren!
  • Hermann  Kuch aus Dintikon
    31.12.2016
    Haben die verblendeten Initianten und der VCS - aber auch eine neutrale Stelle Statistiken erstellt, wie viele Velofahrer diese sehr teure Strasse benützen würden? Ohne verlässliche Angaben wird eine solche Abstimmung im Kanton den Bach runter fliessen...
    • Henri  Steinlin aus Courchavon JU
      31.12.2016
      @Kuch: .... der Verkehrsinfarkt zwischen Baden und Zürich kommt so gut wie das "Amen in der Kirche". Der 3 spurige Gubrist und Nordring wird noch mehr anziehen, es staut sich dann in den Zufahrten in die Stadt. Da ist eine sicher eine gute Alternative als Entlastung.
  • Ruedi  Voser 31.12.2016
    Finde ich eine gute Idee, sofern die Velofahrer das selber finanzieren. Oder soll das wieder der Autofahrer, der heute von seinen Abgaben bereits 65 Prozent an den OeV und die gefrässige Bundeskasse geschröpft wird, auch wieder bezahlen?