Atomkoffer alias «Nuclear Football» Trump bald mit dem gefährlichsten Gepäck der Welt unterwegs

WASHINGTON - Die unterlegene Hillary Clinton hatte mehrmals gewarnt: Trump darf den Code zur Atombombe nie bekommen. Nun wird der Koffer zu seinen ständigen Begleitern gehören.

Nuklearcodes: Donald Trump erhält Zugang Atomwaffen der USA play
Der ominöse Atomkoffer ist immer dabei.  AFP/Getty Images

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Drama auf der Wildsau-Pirsch Jäger trifft Liebespaar – tödlich
2 Keinen einzigen Passagier befördert Uber-Heli floppt am WEF
3 Schweizer Mädchen Que (6) und Mutter wieder vereint Jetzt spricht...

News

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
5 shares
9 Kommentare
Fehler
Melden

Als Präsident der USA wird Donald Trump in der Lage sein, von jedem Punkt der Erde aus einen Atomkrieg zu beginnen. Dazu braucht er einen rund 20 Kilo schweren Koffer, Nuclear Football genannt. Mit Hilfe dieses unscheinbaren Lederkoffers hat Trump die Herrschaft über die US-Atomwaffen.

Doch dass er zur Zündung dieses Koffers nur auf einen roten Knopf drücken muss, wie es immer wieder heisst, ist eine Mär. Der Koffer, der von einem Adjutanten getragen wird, stellt im Ernstfall die Kommunikation mit dem Verteidigungsministerium sicher und bestätigt die Identität des mächtigsten Mannes der Welt.

Nuklearcodes: Donald Trump erhält Zugang Atomwaffen der USA play
Unberechenbar: Donald Trump.  KEY

Damit das System funktioniert, trägt der Präsident die Codes zur Identifizierung auf einer Plastikkarte auf sich. Sie hat etwa die Grösse einer Kreditkarte und trägt den süssen Namen Biscuit. Präsident Jimmy Carter (1977–1981 im Amt) soll sie einmal mit seinem Anzug in die Reinigung gegeben haben.

Im Koffer befinden sich unter anderem eine Anleitung zu Vergeltungsmassnahmen und Lagepläne der Atomwaffen-Standorte. Eingeführt wurde er wohl während der Kuba-Krise 1962.

Auch andere Atommächte verfügen über Atomkoffer. So etwa Frankreich und Russland.

Für die USA sind über 925 Sprengköpfe einsatzbereit. Sie haben zusammen eine Sprengkraft von 17’000 Hiroshima-Bomben. Der unberechenbare Trump könnte mit einem einzigen Signal die Welt auslöschen. (gf)

Publiziert am 10.11.2016 | Aktualisiert am 11.11.2016
teilen
teilen
5 shares
9 Kommentare
Fehler
Melden

TOP-VIDEOS

9 Kommentare
  • rolf  sulzer 11.11.2016
    soso, HC weiss genau, dass TD nicht mit dem Koffer umgehen kann. Wer sich einigermassen informiert über diesen Trick, der Koffer ist leer! Der Entscheid ob, wann, unter welchen Umständen, welche A-Bombe(n) wo fest stationiert, auf einem und welchem Flugzeugträger etc, mit welchem(n) Ziel(en) zum Abschuss freigegen, wird nicht durch Eingabe eines Codes im Koffer initialisiert. Soviel zur Illusion von Millionen "ungläubigen".
  • Franz  Méllet , via Facebook 10.11.2016
    Mir dem Eingeben des dazugehörenden Codes sind innerhalb von Stunden ein paar tausend Jahre Menschheitsgeschichte endgültig vorbei. Die Atomverseuchung kennt keine Grenzen, auch wir werden dabei sein. Traurig für die faszinierende Tierwelt, sie ist unschuldig und nicht verantwortlich für die törichten Menschen die miteinander nicht in Frieden leben können. Ja. so tief waren wir noch nie am Abgrund.
  • Markus  Pfister 10.11.2016
    Auch wenn es bei mir lange gedauert hat, der einseitigen Medienberichterstattung sei dank, ist für mich seit ein paar wenigen Wochen Trump das kleinere Übel als Clinton. Wenn ich ihn richtig verstanden habe, will er sich erst mal um die Probleme Amerikas kümmern, und damit wird er eine Weile beschäftigt sein. Ich weiss auch nicht, was es bringen soll, zusätzlich Angst zu schüren und hätte, wäre und wenn zu analysieren. Die Wahl ist zu Ende, schauen wir vorwärts, und in 4 Jahren wissen wir mehr.
  • Hans  Haas aus Meggen
    10.11.2016
    Laut den Medien fusste der ganze Trump Wahlkampf auf Angstmacherei. Ich sehe hier in der Sensationspresse seit Monaten nichts anderes als unbegründete Panikmache und nun auch noch eine indirekte Prophezeiung eines nuklearen Infernos.
    • Andreas  Ruuska 11.11.2016
      Das hat nichts mit Panikmache zu tun. Es gibt aber noch Menschen die in der Schule aufgepasst haben und wissen aus der Vergangenheit was passiert wenn ein Polteri mit Hass die Menschen bewegt.
  • Denis  Decker aus Altstätten SG
    10.11.2016
    Hätte eher Bedenken die Clinton mit dem Koffer sehen zu müssen. es ist Zeit das die USA ihre unnötige Feindhaltung gegenüber der Russischen Föderation endlich beenden. Und unter Trump wirds eher passieren als mit dieser komischen Frau die einfach nur Präsidentin werden wollte um es sich selbst und den anderen zu beweisen.
    • Kurt  Nussbaum aus Sipalay City
      11.11.2016
      Genau so ist es, Herr Decker. Beinahe könnte man meinen, das die vorherigen Präsidenten diesen Koffer nie dabei hatten, oder? So kommt es halt, wenn man nichts mehr wichtigeres zu schreiben hat! Lasst doch den Mann zuerst mal seinen Job antreten, danach kann man beurteilen wie, was und wo.