Amateur freut sich auf Cancellara

  • Publiziert: 18.08.2010, Aktualisiert: 10.02.2012

ZÜRICH - Die Tortour aus Sicht eines Amateurs. Dominique Schaerer, Fahrer des Team Laureus 2 im Interview.

Die Tortour aus Sicht des Amateurs: Dominique Schaerer im Interview

Wie bist du zum Team Laureus gestossen?

Die Firma planBmedia ist Supplier der Laureus Stiftung Schweiz, unter anderem haben wir den Webauftritt der Stiftung neu gestaltet. Es freut mich natürlich, dass ich so auch ein Teil der Laureus Familie geworden bin.

Du hattest die Möglichkeit, Fabian Cancellara zu treffen. Was ist er für ein Typ?

Keine Frage, Fabian Cancellara ist ein grossartiger Sportler und mit Sicherheit einer der grössten Schweizer Radfahrer überhaupt.

Trotzdem stellt er das Team in den Vordergrund, das hat mich fasziniert.

Was bedeutet es für dich, mit deinem «Idol» Cancellara in einem Team zu fahren?

Es bedeutet für mich persönlich sehr viel. Zuerst einmal überwiegt die Neugier, wie es sein wird, 48 Stunden mit einem Sportler dieses Kalibers verbringen zu können.

Natürlich ist für mich auch aus sportlicher Sicht interessant, wie weit man in Bezug auf das eigene Leistungsvermögen mit einem Top-Radprofi mithalten kann oder ob es schlicht und ergreifend eine Illusion ist, mit seinem Tempo mithalten zu können.

Wo liegt der grösste Unterschied zum Profi?

Wir haben alle unsere Berufe, denen wir nachgehen. Im Unterschied zu uns verbringt der Radprofi die Zeit, die wir hinter dem Computer oder in unserem Büro verbringen, auf dem Rad. Er hat alleine von den Jahreskilometern einen extremen Vorteil. Aus psychischer und physischer Sicht sind generell nur wenige Menschen in der Lage, Extremleistungen wie die Tour de France zu vollbringen.

Versuchst du Tipps abzuholen?

Auf jeden Fall halte ich die Ohren nach dem einen- oder anderen guten Tipp offen, aber ich werde keinem der Profis Löcher in den Magen fragen (lacht).

Was ist das besondere an einer Teilnahme bei der Tortour?

Das Non-Stop-Rennen als solches ist schon eine tolle Sache. Die ganze Ungewissheit, ob die Form und das Material stimmen ist spannend.

Hauptsächlich verspüre ich Freude an der Sache und hoffe, dass wir auch viele Zuschauer an den Strassen erleben können.

Was sind deine Ziele für die Tortour?

Primär finde ich es ausgesprochen motivierend für einen guten Zweck in die Pedale zu treten. Weiter freue ich mich auf die Tage mit meinen Team-Kollegen und hoffe, den einen oder anderen speziellen oder gar unvergesslichen Moment mit nach Hause zu nehmen. Neben der reinen Teilnahme möchte ich aber auch meinen Teil dazu beitragen, dass unser Team vorne mitfährt. Immerhin ist die Tortour ein Wettbewerb.

Vorfreude oder Angst?

Grosse Vorfreude und gesundes Mass an Respekt, dazu ein wunderschönes Kribbeln!

Spendenaufruf

Unterstützen Sie die Laureus Stiftung Schweiz bei der Tortour. Sie haben auf laureus.ch die Möglichkeit, einem Fahrer Ihrer Wahl einen gewissen Betrag pro gefahrenem Kilometer zu spenden.

Der Erlös der Spendenaktion kommt dem Projekt Laureus Alpino zugute, das jungen Menschen mit Körperbehinderung den Skisport zugänglich macht.

Die beiden Laureus-Teams mit Fabian Cancellara und Georges Kern engagieren sich gemeinsam am diesjährigen Rennen für den guten Zweck.

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