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Die häufigste Ursache für solche Beschwerden sind degenerative Veränderungen der Halswirbelsäule. Vermutlich leiden Sie an einer sogenannten zervikalen Radikulopathie. Wenn man älter wird, kann sich die Durchtrittstelle für die Nerven aus dem Rückenmark verengen.
Ihr Arzt wird Sie sorgfältig untersucht und ihr Beschwerdebild erfragt haben. Die zervikale Radikulopathie wird mit lokalen Massnahmen wie dem Tragen eines halbharten Halskragens, Wärmeapplikation und Physiotherapie behandelt.
Begleitend werden Schmerzmittel verschrieben, die auch entzündungshemmend wirken. Denn der Druck auf die Nervenbahnen kann zu einer Nervenentzündung führen, was die Beschwerden noch verstärkt.
Sie sollten sich einige Tage schonen und alles etwas langsamer angehen lassen. Eine Halskrause schränkt die Kopfbewegungen ein und vermindert die Irritation der Nerven. Eine aktuelle Studie hat allerdings gezeigt, dass auch eine physiotherapeutische Behandlung alleine gute Resultate erzielt, vor allem was die Schmerzen betrifft.
Wenn es also aus beruflichen Gründen problematisch ist, einen weichen Halskragen zu tragen, so könnten Sie versuchen, die Heilung nur mit Physiotherapie (zweimal die Woche) und Medikamenten zu unterstützen. In der Regel dauert solch eine Episode rund sechs Wochen. Es braucht also auch ohne Halskragen Geduld und Umstellungen im Alltag, damit die Halswirbelsäule entlastet wird.