Irre Schmerzen Alex Frei auf Morphium!

  • Publiziert: 02.03.2010, Aktualisiert: 10.02.2012
  • Von Andreas Böni

Heute tritt Alex Frei erstmals nach seinem Armbruch wieder öffentlich auf. Nach einer Horror-Woche! Verfolgen Sie die Medienkonferenz der Nati ab 10.30 Uhr im Video-Stream auf Blick.ch.

Es passiert vor zehn Tagen gegen Aarau (2:1). Alex Frei (30) bleibt im Schuhbändel von Aarau-Verteidiger Martin Stoll hängen, fällt unglücklich auf den Arm. Diagnose: Zweifacher Bruch des rechten Oberarms. Noch am gleichen Tag wird der Basel-Stürmer operiert. Die Knochen werden mit einer Platte und mehreren Schrauben fixiert.

Am vergangenen Freitag, nach sieben Tagen im Bruderholz-Spital, darf der Nati-Captain die Klinik verlassen. BLICK erfuhr jetzt: Frei bekam wegen irrer Schmerzen die ganze Woche über Morphium verabreicht!

Keine Suchtgefahr für Frei

Morphium – ein extrem starkes Schmerzmittel. Es wird bei Krebskranken eingesetzt. Aber auch Drogensüchtige spritzen sich die Substanz (siehe Box).

BLICK fragt bei Olympia-Arzt Beat Villiger nach. Er sagt: «Morphium wird heute in der Medizin grosszügiger eingesetzt, weil bei kontrollierter Verabreichung keine Gefahr besteht, dass jemand süchtig wird. Bei komplizierten Operationen setzt man es ein, um die Schmerzen der Patienten zu reduzieren, damit diese schlafen können. Ausserdem kann ein Patient, der Morphium als Schmerzmittel bekommt, eher mit leichter Physiotherapie beginnen.» Frei machte so bereits im Bett leichtes Training.

Den gesamten Artikel lesen Sie heute im BLICK!

Ab 10.30 Uhr: Live-Stream auf Blick.ch

Blick.ch wird die Trikot-Präsentation der Nati für die WM 2010 am Dienstag mittels Live-Video übertragen. Ab 10.30 Uhr gehts los.

Um 11.30 Uhr folgt die Medienkonferenz mit Nati-Trainer Ottmar Hitzfeld. Anschliessend übertragen wir ein Gespräch mit dem verletzten Nati-Captain Alex Frei. Loggen Sie sich ein, Sie sitzen im Büro in der ersten Reihe.

Das ist Morphium

Morphium wird aus Opium, das heisst aus dem getrockneten Milchsaft des Schlafmohns gewonnen. Es ist ein Betäubungsmittel und unterliegt dem Betäubungsmittelgesetz. Morphium wird zur Behandlung von stärksten Schmerzen verwendet. Oft die letzte Rettung für den Patienten. Es entspannt und wirkt gegen Angstzustände. Meist wird Morphium unter die Haut gespritzt. Es ist präzise dosierbar, Nebenwirkungen können dadurch minimiert werden. Eine Überdosis kann zu Halluzinationen, Depressionen, Atemstillstand und zum Tod führen. Drogensüchtige spritzen direkt in die Vene, weil die Droge so schneller wirkt.

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