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Es passiert vor zehn Tagen gegen Aarau (2:1). Alex Frei (30) bleibt im Schuhbändel von Aarau-Verteidiger Martin Stoll hängen, fällt unglücklich auf den Arm. Diagnose: Zweifacher Bruch des rechten Oberarms. Noch am gleichen Tag wird der Basel-Stürmer operiert. Die Knochen werden mit einer Platte und mehreren Schrauben fixiert.
Am vergangenen Freitag, nach sieben Tagen im Bruderholz-Spital, darf der Nati-Captain die Klinik verlassen. BLICK erfuhr jetzt: Frei bekam wegen irrer Schmerzen die ganze Woche über Morphium verabreicht!
Keine Suchtgefahr für Frei
Morphium – ein extrem starkes Schmerzmittel. Es wird bei Krebskranken eingesetzt. Aber auch Drogensüchtige spritzen sich die Substanz (siehe Box).
BLICK fragt bei Olympia-Arzt Beat Villiger nach. Er sagt: «Morphium wird heute in der Medizin grosszügiger eingesetzt, weil bei kontrollierter Verabreichung keine Gefahr besteht, dass jemand süchtig wird. Bei komplizierten Operationen setzt man es ein, um die Schmerzen der Patienten zu reduzieren, damit diese schlafen können. Ausserdem kann ein Patient, der Morphium als Schmerzmittel bekommt, eher mit leichter Physiotherapie beginnen.» Frei machte so bereits im Bett leichtes Training.
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