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Beim Absturz des armenischen Passagierflugzeugs kurz vor der Landung im russischen Seebad Sotschi sind alle 113 Menschen an Bord ums Leben gekommen. Wrackteile des Airbus A-320 wurden nicht weit von der Küste des Schwarzen Meers entdeckt. Das Flugzeug sei abgestürzt, während es bei sehr schlechtem Wetter zum zweiten Mal eine Notlandung versucht habe, so ein Behördensprecher
Die Maschine der Fluggesellschaft Armavia kam aus Eriwan. Sie verschwand gegen 2.15 Uhr Ortszeit (0.15 Uhr MESZ) knapp sechs Kilometer vom Ufer entfernt von den Radarschirmen. Unter den Toten sind sechs Kinder.
Einsatzkräfte bargen bisher 26 Leichen aus dem Wasser. Schiffe und Taucher sind an den Bergungsarbeiten beteiligt, ein Tiefseeroboter sucht nach dem Flugdatenschreiber. Strömender Regen, raue See und schlechte Sicht behindern die Suche nach den Opfern.
Das schlechte Wetter war nach Einschätzung des Katastrophenschutzministeriums auch die Unglücksursache. Ein Sprecher erklärte, die Maschine habe zwei Mal versucht zu laden. Die armenischen Behörden beschrieben die Besatzung als erfahren. Die Maschine sei erst vor einem Jahr vollständig gewartet worden.
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Ein solcher Airbus A-320 der armenischen Airline Armavia stürzte ins Schwarze Meer. (AP)