25 Jahre Frauenstimmrecht in Appenzell Innerrhoden «Vorher war es besser!»

Vor 25 Jahren führte Appenzell Innerrhoden als letzter Kanton der Schweiz das Frauenstimmrecht ein. Mehrmals wehrten sich die Männer an der Landsgemeinde dagegen. Das Bundesgericht setzte das Frauenstimmrecht schliesslich durch. Was sagen die Innerrhoder heute dazu, dass Frauen abstimmen dürfen?

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Publiziert am 26.11.2015 | Aktualisiert um 12:22 Uhr

11 Kommentare
  • Andre  Boulanger aus Embrach
    27.11.2015
    Ja Frau Züst ich habe mit "Starken" Frauen Probleme vor allem mit Frau Sommaruga die wie man sieht nichts auf die reihe bringt. Danke für den Kommentar.
  • Daniela  Engeli 26.11.2015
    Es gilt hier drei Punkte anzumerken:
    1. Es betraf nur das Frauenstimmrecht auf kantonaler Ebene in AI.
    2. Die Frauen in AI wurden im Vorfeld der entsprechenden Landsgemeinde vom 29.04.1990 unabhängig befragt. Wobei festgestellt wurde, dass selbst die betroffenen Frauen in AI klar gegen das Frauenstimmrecht waren. Die grosse Mehrheit der Frauen war gegen das Frauenstimmrecht!
    3. In Appenzell Innerrhoden gilt nicht das Wahlrecht, sondern die Wahlpflicht. Was auch ein weiterer Grund dagegen war.

    .
  • Felix  Saxer aus Ruswil
    26.11.2015
    Früher war es eindeutig besser, vorallem unser Bundesrat ohne Frauen. Ich finde mit wenigen Ausnahmen alle Frauen in der Politik völlig daneben, inkompetent und realitätsfremd. Früher hatten wir eine starke Regierung in Bern, es gab keinen Knatsch und der Bundesrat verteidigte die Schweiz und setzte die Abstimmungsergebnisse zeitnah um. Seit Frauen da mitmischen, geht es bergab.
    • Peter  Gadient 27.11.2015
      Mein Gott Herr Saxer. In welchem Jahr sind sie stehen geblieben?
      Viele Frauen haben längst bewiesen, dass sie den Männern ebenbürtig, wenn nicht besser sind. Politik ohne Frauen? Nein danke!
    • Thomas  Boss aus Dättlikon
      27.11.2015
      Knatsch in der Politik hat mehr mit dem Aufstieg der rechten Opposition zu tun. Was hatten wir schon für eine Ansammlung an Luschen und Säufern: Aubert, Deiss, Delamuraz, und witzigerweise ein Appenzeller: Hans-Rudolf Merz, der für seine Inkompetenz und Lügereien strafrechtlich verfolgt gehörte. Bei den Frauen fällt mir nur Ruth Metzler auch Appenzellerin ein, welche den Durchschnitt etwas runterzog, aber lange nicht so schlecht war wie die schlechtesten Männer.
  • Hans  Scheidegger 26.11.2015
    Ich wohnte über 30 Jahre im Appenzellerland und habe das Theater um die Einführung des Frauenstimmrechts hautnah miterlebt. Die Begründungen für die ablehnende Haltung waren fadenscheinig und abgenutzt. Am Schluss ging es nur noch ums "Trötzele"und ums Prinzip. Dann musste halt das Bundesgericht zu Recht einschreiten.
  • H.   Heller aus Zürich
    26.11.2015
    Gerade in ländlichen Gegenden mit traditioneller Familienkultur, steht die Frau am Sonntag am Herd und nicht auf dem Landsgemeideplatz. Und jene, die hingehen, halten sich an das, was die Männer ihnen vorgeben. Zivilcourage wird in diesen geschlossenen Gesellschaften immer bestraft, also wagt niemand etwas gegen die rückständigen Strukturen zu unternehmen. Und die Frauen erklären, sie wollten ja eigentlich gar nicht stimmen gehen ... reine Schutzbehauptungen, damit sie das Gesicht wahren.
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