2 Wochen nach Erdbeben in Italien Katzen lebend aus Trümmern gerettet

ROM (ITA) - Ein leises Miauen drang durch die Trümmer eines Hauses als der Besitzer einige Habseligkeiten holen wollte. Die Geräusche kamen von zwei Katzen, die zwei Wochen nach dem verheerenden Erdbeben in Mittelitalien lebend aus den Ruinen geborgen werden konnten.

Der Kater wurde nach 16 Tagen aus den Trümmern eines eingestürzten Hauses geborgen. (Archivbild) play
Kaum zu glauben: Aus diesem zerstörten Haus konnte eine Katze leben geborgen werden. Keystone

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Zahlen Sie es bloss nicht in Raten! Wucherzins fürs GA
2 Nummernschild-Auktion Wallis will mit «VS 1» Kohle machen
3 Die WTO in Genf zittert Machtlos gegen Trump

News

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
0 shares
Fehler
Melden

Zwei Wochen nach dem verheerenden Erdbeben in Mittelitalien sind zwei Katzen lebend unter den Trümmern entdeckt worden. In dem weitgehend zerstörten Ort Amatrice rettete die Feuerwehr den Kater Pietro, wie die Behörden am Freitag mitteilten.

Seine Besitzer waren am Donnerstag in den Ort zurückgekehrt, um einige Habseligkeiten zu holen, und hatten die Katze leise miauen hören. Das dehydrierte und geschwächte Tier musste nach seiner Rettung medizinisch behandelt werden.

In der nahegelegenen Ortschaft Illica spürten Tierschützer am selben Tag eine Katze namens Giorgiana in den Ruinen eines zerstörten Hauses auf. Die Besitzer waren bei dem Erdbeben ums Leben gekommen. Ihre Töchter baten daraufhin die Tierschutzorganisation Oipa, nach den drei Katzen ihrer Eltern Ausschau zu halten.

Die Aktivisten versuchten, Georgiana mit Essen und Rufen anzulocken und hörten schliesslich ein leises Lebenszeichen der Katze. Das abgemagerte und dehydrierte Tier wurde von der Feuerwehr befreit. (SDA)

295 Todesopfer

In der vergangenen Woche war bereits ein Hund aus den Trümmern eines Hauses in dem kleinen Dorf San Lorenzo a Flaviano nahe Amatrice gerettet worden. Der Golden Retriever Romeo hatte nach dem Beben in einer Nische unter dem Schuttberg ausgeharrt, der einmal das Haus seiner Besitzer war.

Die Region war am 24. August von einem Erdbeben der Stärke 6,0 bis 6,2 erschüttert worden. Mindestens 295 Menschen kamen ums Leben. Der Grossteil der Opfer stammte aus dem weitgehend zerstörten Urlaubsort Amatrice. (SDA)

Publiziert am 10.09.2016 | Aktualisiert am 31.10.2016
teilen
teilen
0 shares
Fehler
Melden