Die neuen Trends Das läuft jetzt draussen vor der Tür

Do-It-Yourself und Outdoor-Living: Das sind die Trends rund um Haus und Garten in den kommenden Monaten. Lassen Sie sich von unserer Auswahl inspirieren.

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Do-It-Yourself

Egal ob in China, in den USA oder in Europa: Mehr und mehr wird unser Alltagsdesign von den immer gleichen, weltweit vertretenen Massenherstellern geprägt. Davon haben viele genug, das Selbstbauen, Modifizieren und Personalisieren von Möbeln und Designobjekten ist momentan en vogue wie seit Jahren nicht mehr.

Wer gegen den Strom schwimmen möchte, der gestaltet individuell und wird zum Handyman. Ob Stuhl, Lampe oder Tisch – dank schlauer Anleitungen im Internet steigt die Begeisterung fürs Heimwerken stetig und beschert den Do-It-Yourself-Abteilungen der Baumärkte Besucher.

Das Thema ist so spannend, dass das Museum für Gestaltung dem «Do-It-Yourself-Design» eine ganze Ausstellung widmet. Dort können inspirierte Besucher nicht nur selbst gebautes betrachten, sondern sogar selbst zu Hammer und Nagel greifen. Die Ausstellung läuft noch bis zum 31. Mai 2015.

www.museum-gestaltung.ch

Wer braucht schon einen Balkon ...

... wenn man picknicken kann? Der Trend zu mehr Qualität zeigt sich im Möbelbereich am deutlichsten beim Thema «Picknick». Während man früher auf einer schlichten Decke hockte und eine umgedrehte Bierkiste als Tisch verwendete, ist jetzt edles Tafeln in der Natur angesagt.

Immer mehr Hersteller haben Möbel und Accessoires im Sortiment, die eine gesellige Runde in der Natur in ein «Picknick de Luxe» verwandeln. Dazu gehören lässige Poufs und Kissen, stylische Hocker und Sitze mit Rückenlehne sowie kleine Tische mit Griff für ­einen problemlosen Transport. Damit ist man für jede Herausforderung gewappnet: Sei es ein romantisches Tête-à-Tête oder ein lustiges Stelldichein mit Freunden und der Familie.

Die Wilden Kerle kommen

Unser Balkon oder Garten ist auch ein Biotop. Ein Lebensraum für nützliche Tiere – zum Beispiel für Osmia bicornis, die Mauerbiene. Das flauschig gelb-schwarze, harmlose Insekt gehört zu den mehr als 600 Wildbienenarten der Schweiz und ist im Moment so etwas wie der Hoffnungtsräger bei der Verbesserung der zunehmend schwierigen Bestäubungs­­si­tuation hierzu­lande. Denn Osmia bicornis kann zwar keinen Honig sammeln, aber sie kann Blüten bestäuben, was sie auch äusserst fleissig tut.

Für eine Gruppe von ­Bio­logen der ETH Zürich ein Grund, die Vermehrung und Wiederansiedelung der mittlerweile seltenen Wildbienen zu forcieren. «Wildbiene + Partner» heisst ihr Projekt, bei dem durch den Kauf eines «BeeHome» mit einer Start­population von 15 Wildbienen der Grundstein für eine Vermehrung der nützlichen Tiere gelegt werden kann. Im Sommer kann man so die faszinierenden Tiere bei der Arbeit beobachten, und im Herbst nehmen die Biologen das Volk ­zurück, um es dann im kommenden Frühling den Bauern wieder zur Verfügung zu stellen.

www.wildbieneundpartner.ch

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Das Wohnzimmer im Garten

Kaum kommen die ersten Sonnenstrahlen hervor, sitzt das wintermüde Volk bereits auf den Terrassen und in den Gärten: Der Trend zum Outdoor Living geht ungebrochen weiter. Getrübt wird das Glück in unseren mitteleuropäischen Gefilden einzig durch die Tatsache, dass das Wetter alles andere als konstant ist. Ergo werden die Gartenmöbel munter raus- und reingetragen, abgedeckt und abgetrocknet, wenn sie einmal nass wurden.

Kein Z­ustand, fanden Designer und Gartenmöbelhersteller und haben ihren Fokus bei den wetterfesten Möbeln erweitert. Im Trend liegen Polstermöbel, die aussehen wie Wohnzimmersofas, aber mit speziellen, UV-resistenten, schmutz- und wasserabweisenden sowie schimmelresistenten und ­atmungsaktiven Stoffen bezogen sind – zum Beispiel der Marke Sunbrella. Damit das Chillen auch wirklich erholsam ist und nicht in Aufräumstress ausartet.

www.eu.sunbrella.com
www.jumbo.ch

Digital Gardening

Die Hitzewelle liegt über der Schweiz, und Sie sind in den Ferien? Es regnet laufend, und Sie sind nicht da, um den wild wachsenden Rasen zu ­mähen? No Problem! Dank ­Digital Gardening haben wir heutzutage alles im Griff. ­Praktisch alle Anbieter von Bewässerungs­systemen bieten mittlerweile Apps an, mit ­denen sich die Systeme auch aus der Ferne steuern lassen.

Notwendig ist natürlich, dass die technischen Voraussetzungen bereits geschaffen wurden. Bei den Bewässerungen etwa messen in die Erde eingelassene Sensoren die Feuchtigkeit und schlagen Alarm, wenn es zu trocken wird.

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