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Von der Fiktion zur Realität: Der Weg zur Gedankenlese-Maschine ist geebnet. (Howard J. Radzyner/MedNet/Corbis)
Neurologen der Universität von Kalifornien haben bei 15 Probanden in dem Teil des Gehirns Elektroden angebracht, in dem Sprache verarbeitet wird. Dann spielten sie den Studienteilnehmern verschiedene Konversationen vor. Dabei fanden sie heraus, dass gewisse Wörter und Sätze ganz spezifische Muster in den Hirnströmen hinterliessen. Dadurch gelang es ihnen, die Gedanken ihrer Versuchskaninchen zu entschlüsseln.
Nach diesem Erfolg steigen die Chancen, dass eine Art Gedankenlese-Maschine entwickelt wird. Diese käme unter anderem zum Einsatz, um die Wünsche und Bedürfnisse von Koma- und Wachkoma-Patienten «sichtbar» zu machen. (gsc)
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