Willkommen in der Matrix Bald können wir Wissen in unser Gehirn uploaden

Unserem Gehirn Wissen einzufüttern via Kabel, ohne mühseliges Lernen, ist Material von zahlreichen Sci-Fi Filmen. Jetzt soll dieser Traum Realität werden.

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Unser Gehirn soll durch virtuelle Simulationen besser und schneller lernen können in Zukunft. Mehau Kulyk

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Auf diese Innovation hat die Welt schon lange gewartet: Wissen direkt ins Gehirn einlagern, ohne dafür büffeln zu müssen. Amerikanische Experten sind sich sicher, dass dies in Zukunft möglich sein soll. 

Durch Simulation im Gehirn, sollen neue Fähigkeiten rascher erlernt werden. Der Prozess soll nicht anstrengender sein, als zu Schlafen.

Matrix wird Realität

Die Experten vergleichen die Technologie mit den Szenen aus dem bekannten Hollywood-Film Matrix: Beim Lernprozess werden virtuelle Realitäten produziert, in der die neuen Fähigkeiten erworben werden können.

Die Forscher des HRL Labors in Kalifornien behaupten nun eine ähnliche Technologie bereits entwickelt zu haben, auf einer etwas simpleren Ebene, als im Film, schreibt der «Telegraph».

Übertrag von Wissen in ungelernte Gehirne

Sie untersuchten beispielsweise die elektronischen Signale im Gehirn eines erfahrenen Piloten und übertrugen diese Daten in die Gehirne anderer Testpersonen, währenddem sie in einem Simulator trainierten.

Die Studie zeigte, dass der Lerneffekt bei Testpersonen mit diesen Vorkehrungen um 33 Prozent besser war, als bei der Kontrollgruppe, welche sich ohne diese Hilfsmittel die selben Fähigkeiten aneignete.

Futuristisch - aber mit einer wissenschaftlichen Basis

«Unser System ist eines der ersten dieser Art. Es ist ein Gehirn-Simulations-System», erklärt Dr.Matthew Phillips, der sich mit dem neuartigen System beschäftigt. «Es hört sich etwas futuristisch an, jedoch basiert das Ganze auf einer wissenschaftlichen Basis.»

Die spezifische Fähigkeit, welche die Probanden zu Testzwecken erlernten, war das Fliegen eines Flugzeuges - dies erfordere kognitive, als auch motorische Kapazitäten.

«Wenn man etwas lernt, verändert sich unser Gehirn physisch», sagt Phillips. «Neue Verbindungen werden konstruiert und verstärkt.»

Phillips ist überzeugt, dass seine Technologie helfen könnte beim Erwerben von weiteren Fähigkeiten wie zum Beispiel Autofahren oder Sprachkenntnissen. (kra)

Publiziert am 01.03.2016 | Aktualisiert am 01.03.2016
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8 Kommentare
  • Meier  Ernst aus Erde
    02.03.2016
    Naja, was waren nochmal die Botschaften von Matrix, Terminator, Gattaca oder "Sie leben" usw? U.a. nicht die Kontrolle über die Technik abgeben, damit sie uns kontrollieren kann? So sehr diese Form der Wissensvermittlung unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten interessant ist, so gefährlich kann sie im Alltag sein, weil eine neue Form der Manipulationsmöglichkeit entstehen könnte. Als Technik-Fan möchte ich nicht mehr leben, wenn dies wie im Artikel beschrieben möglich wird.
  • Giovanni  Boccacchio aus Zürich
    02.03.2016
    Also, wenn ich dadurch klavierspielen wie Horowitz oder Argerich könnte und das auch im Formel-1-Tempo eines Svjatoslaw Richter, dann würde ich mir das genauer ansehen.
  • Burim  Zahiri , via Facebook 01.03.2016
    Ich kann es kaum erwarten in so ein Ort wie im Film Avatar bald aufzu wachen : ) Da würde ich auch am liebsten nie aufwachen . Hahha
  • Daniel  Weilenmann aus Zürich
    01.03.2016
    Dann wird das dann wohl fast wie ein Gang ins Solarium. Schnell unter die "Input-Maschine".
  • Adrian  Anliker 01.03.2016
    Wäre es nicht sinnvoller Krebs, Diabetes, Demenz und andere Krankheiten zu heilen als mit solchem Nonsens Geld zu verschwenden!?