Wenn Frauen an der falschen Stelle abnehmen Busen-Schwund statt straffer Po

Berg-und-Tal-Fahrt im Décolleté! Wenn Frauen abnehmen, purzeln die Pfunde oft an der falschen Stelle – ausgerechnet der tolle Busen schrumpft, nicht etwa der Po!

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TV-Sternchen Tanja Tischewitsch (24) erlebt es gerade im Dschungelcamp von RTL: Durch die kargen Essensrationen leidet ihre Oberweite: «Das wird immer weniger und weniger. Mein Markenzeichen verschwindet von Tag zu Tag!»

Auch bei Topmodel Heidi Klum (41) ist es knochig geworden: Rippenbögen statt üppiger Rundungen, seitdem sie so stark abgenommen hat. Oh Schreck, oh Schreck, die Brust ist weg!

«Es gibt einfach Frauen mit unterschiedlicher Zusammensetzung der Brust», sagt Gynäkologe Thomas Eggimann (47), Chefarzt der Frauenklinik am Kantonsspital Münsterlingen TG. «Bei manchen überwiegt der Fettanteil, bei anderen das Drüsen- und Bindegewebe.»

Ist der Fettanteil besonders hoch, schrumpft die Brust beim Abnehmen besonders stark. Im Alter wird das Gewebe zusätzlich durch einen sinkenden Östrogenpegel schlaffer. «Ein natürlicher Prozess, doch ein gut sitzender und stützender BH kann den Effekt mildern.»

Der Zürcher Star-Trainer Dave Dollé (45) kennt das Busenproblem durch seine Kundinnen: «Man kann leider nicht gezielt nur an bestimmten Körperregionen abnehmen, aber ein wenig gegensteuern.»

Sein Rat: Niemals hungern, sondern auch beim Abnehmen genug Eiweiss (Fleisch, Fisch, Geflügel) und hochwertige Öle zu sich nehmen, damit der Körper keine Reserven angreift.

Ausserdem: Den Brustmuskel trainieren (z. B. mit Hantel). «Er liegt direkt hinter dem Busen, kann das Gewebe ein wenig stützen.» Der Körperfettanteil liegt bei gesunden Frauen bei

20 bis 25 Prozent, bei Athletinnen aber deutlich tiefer (6 bis 15 Prozent) – häufig bezahlt mit einem deutlich kleineren Busen.

Da hilft der Schönheitschirurg. «Wenn eine Frau über zehn Kilo abnimmt, kann eine operative Straffung der Brust manchmal notwendig sein», sagt Werner Mang (65) von der Bodenseeklinik. «Ist sie nur ein wenig erschlafft, genügt das Auffüllen mit einem Implantat.» Dann ist zwar nicht mehr alles echt, aber wenigstens wieder in Form.

Publiziert am 30.01.2015 | Aktualisiert am 30.01.2015
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