Vier Fakten zu den lästigen Summern Wespen sind viel besser als ihr Ruf

Nur weil wir Schiss vor den gelb-schwarzen Plagegeistern haben, müssen sie nicht schädlich sein.

Wer draussen isst, muss derzeit sein Essen oft mit Wespen teilen. play

Wer draussen isst, muss derzeit sein Essen oft mit Wespen teilen.

Thinkstock

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Raumfahrt Forscher simulieren das Leben auf dem Mars
2 Biologie Biometrischer Atlas der Nagetiere
3 Teilchenphysik Dem Rätsel des Universums auf der Spur

Wissen

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
29 shares
2 Kommentare
Fehler
Melden

1. Gemeine und Deutsche
Alle, die schon mal von einer Wespe gestochen wurden, halten das Insekt für unnütz und schädlich – nicht zuletzt, weil der Stich sehr schmerzhaft ist. Von den 600 Wespenarten in Mitteleuropa werden uns aber nur zwei Arten lästig: Die gemeine und die deutsche Wespe. Ihre Flugzeit dauert von April bis Oktober. Im Frühling sucht die Jungkönigin einen Ort zur Nestgründung, und bei sehr warmem Wetter vermehrt sich ihr Volk auf 7000 Tiere.

2. Gelb-schwarze Mitesser
Die gemeine wie auch die deutsche Wespe füttern ihre Larven mit Eiweiss, etwa Raupen, Fliegen oder Blattläusen und sind deshalb effiziente Insektenvertilger. Darum sind sie auch so scharf auf Schinken, Wurst oder Plätzli vom Grill. Sogar an unserer Zwetschgenwähe suckeln sie. Dabei sammeln sie Zucker für ihre Nachwuchskönigin. Die braucht diese Energie, um den Winter zu überleben. Ihr Volk muss hingegen im Spätherbst sterben.

3. Stechlust bis zur Attacke
Der Duft von Haarspray und Parfum macht die Insekten aufdringlich. Attackiert und gestochen wird indes erst, wenn der Mensch ihrem Nest zu nahe kommt. Wespen fühlen sich auch durch hektische Bewegungen bedroht – und Angstschweiss macht sie nervös. Drei Prozent aller Menschen reagieren allergisch auf Wespengift. Es gibt aber Gegenmittel.

4. Nestattrappe
Die Feuerwehr kann Nester ausräuchern. Wirksam ist eine aufgehängte Nestattrappe, etwa auf dem Balkon oder über dem Sommerbuffet. Der graue Stoffsack in der Form eines Nestes treibt die Wespen in die Flucht – sie wollen nicht von Artgenossen attackiert werden.

Publiziert am 12.08.2015 | Aktualisiert am 12.08.2015
teilen
teilen
29 shares
2 Kommentare
Fehler
Melden

2 Kommentare
  • Kai   Fiesling 12.08.2015
    Ich habe nie Probleme mit Wespen. Sie kommen rein, schauen sich rum, schwirren kurz um den Kopf und gehen dann wieder. Wenn sie nicht gehen wollen, dränge ich sie ganz langsam mit dem Handrücken dazu die Wohnung wieder zu verlassen. Wenn man sie langsam schiebt stechen sie auch nicht. Ausserdem finden sie den Ausgang besser als jede Fliege, die Deppen knallen immer erst noch 20 Mal an die Scheibe.
  • Stefan  Gähwiler aus Altnau
    12.08.2015
    kann ich mir gut vorstellen, dass die deutsche Wespe lästig ist. Ist bei den Menschen nicht anders