US-Forscher behaupten Dinosaurier waren auf Drogen!

Ein normaler Dinosaurier ist schon furchteinflössend genug. Aber einer auf LSD? Dem will man definitiv nicht begegnen. Gemäss neuen Erkenntnissen könnten die Urechsen aber – unfreiwillig – «voll drauf» gewesen sein.

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Grasfresser wie der Triceratops dürften high gewesen sein. Das schliessen die amerikanischen Forscher aus der Auswertung eines Bernsteinfundes in Burma. Thinkstock

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Wissenschaftler der Universität von Oregon haben Gras untersucht, das seit 100 Millionen Jahren in Bernstein eingeschlossen war. Dabei stellten sie fest, dass das Grünzeug von Ergot, einem parasitischen Pilz, befallen war. Ergot hat beim Konsum eine ähnliche Wirkung wie LSD. Er kann zu Halluzinationen, Krämpfen oder sogar zum Tod führen.

Vegetarische Saurier wie beispielsweise der Triceratops haben naturgemäss tonnenweise Gras verschlungen – und damit wohl auch grosse Mengen des psychedelischen Pilzes. Da liegt die Vermutung nahe, dass die Riesenechsen berauscht gewesen sein müssen. Wie schwer, bleibe dahingestellt.

Pilz-Parasiten wie der Ergot machen auch den Menschen das Leben schwer. Denn sie befallen gerne Getreide, Mais und Reis. Es gibt Studien, die Krankheitsepidemien aus früheren Jahrhunderten mit den Schädlingen in Verbindung bringen. (gsc)

Publiziert am 11.02.2015 | Aktualisiert am 11.02.2015
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7 Kommentare
  • Sigel  Adrian aus Bangkok
    11.02.2015
    Ergot enthält Ergotamine, also halluzinogene Alkaloide sowie LysergSäureAmin -im Gegensatz zum Di-Amin in LSD, welches in der Natur nicht vorkommt.

    LSA ist auch in hoher Konzentration zB in Samen der Prunkwinde und der Holzrose enthalten. Man muss also heute nicht Dung konsumieren, wenn man es den Dinosauriern nachmachen will.

    Die Effekte haben es absolut in sich! Nur weil etwas "natürlich" vorkommt, heisst das nicht, dass es nur eine schwache Wirkung erzeugen kann. Also aufgepasst.
  • Hank  Chinaski aus Langnau a.A.
    11.02.2015
    Es war einmal ein Saurier, der wurde immer trauriger.
    Aus lauter Gram und vielen Sorgen, verging er sich an harten Drogen.
    Das hat Ihm dann das Blut verdorben, und deshalb ist er ausgestorben!
    • Dieter  Laser aus Centipede
      11.02.2015
      "Es isch emal en Tubel gsi!"

      Kennen Sie den Song? Ihr Beitrag hat definitiv das Zeug dazu die entsprechende Trophy zu gewinnen.

      Wenn er nicht längst durch einen fatalen Asteroiden Einschlag ausgestorben wäre, dann würde er spätestens jetzt an diesem Gedicht zugrunde gehen.
  • Pietro  Secreto aus Kölliken
    11.02.2015
    Liebe Veganer, das könnte auch Euch passieren :D
    • marcello  Buergin 11.02.2015
      wenn ich sehe was so alles in der fleisch und milchindustrie verwendet wird und wir das danach noch essen, frage ich mich eher wer hier tatsächlich auf drogen ist ; .
      auf jedenfall hoffe ich das nach diesem artikel nicht ein neuer "drogentrend" bei der jugend entsteht und sie sich mit ergot betäuben :D
    • Manfred  Grieshaber aus Zollikon
      11.02.2015
      Das würde Veganern nur passieren wenn sie das Getreide direkt vom Feld holen würden. Dann könnten sie den Mutterkornpilz erwischen. Das wäre aber nicht zu empfehlen denn sie würden am Ergotismus erkranken. Der Preis für einen LSD-ähnlichen Rausch wäre der Verlust von Fingern oder Zehen. Oder sie würden an Atemlähmung sterben.
  • Susanne  Reich 11.02.2015
    Und was haben diese Forscher "eingeworfen" vor dieser weltbewegenden Sensation? Es ist bekannt, dass Tiere manchmal gärendes Obst fressen und dadurch "betrunken" werden. Also nichts Neues auf dem Planeten!