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Die Sonneneruption ereignete sich am Sonntag. Laut Wissenschaftlern können das solare Plasma und geladene Teilchen in der hohen Atmosphäre unter anderem Telekommunikationssatelliten und die Satelliten des Global Positioning System (GPS) stören und beschädigen.
Das teilte das Zentrum für Weltraumwetter-Vorhersagen der Behörde NOAA im US-Staat Colorado mit. Die Teilchen bewegen sich mit einer enormen Geschwindigkeit. Die Strecke von der Sonne bis zur Erde legen sie innert 34 Stunden zurück. Der letzte starke Sonnensturm vom Jahr 2005 dürfte um etwa 10 Prozent stärker gewesen sein.
Als Vorsichtsmassnahme seien einige Flüge in der Polarregion umgeleitet worden, da die Teilchen die Navigationsgeräte der Flugzeuge beeinträchtigen könnten, schreibt die «Los Angeles Times».
Obwohl der letzte grosse Sonnensturm sieben Jahre her ist, glauben Wissenschaftler an eine Zunahme des Ereignisses. Doug Biesecker von der Behörde NOAA sagt: «Diese Art Sturm wird in Zukunft zum Alltag gehören».