Schauen Sie nach oben! Dem Himmel ist die Welt nicht schnuppe

Hatten Sie ein gutes Jahr? In den nächsten Nächten können Sie sich jedenfalls ein noch besseres wünschen: Bis zu 120 Sternschnuppen fallen vom Himmel – pro Stunde! Und der Volksglaube besagt, dass man sich bei jeder etwas wünschen darf.

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Sternschnuppen sind Reste von Kometen, die in der Erdatmosphäre verglühen. play

Sternschnuppen sind Reste von Kometen, die in der Erdatmosphäre verglühen.

Thinkstock

In der Nacht auf Montag ist das himmlische Feuerwerk am intensivsten, es dauert aber bis zum 17.Dezember. Die Geminiden verursachen diesen Himmelsregen. Sie sind der stärkste Meteorstrom des Jahres. Unzählige Reste von Kometen, nur wenige Millimeter gross, kreuzen die Bahn der Erde. Staub, Eisstückchen und kleine Gesteinsbrocken verglühen in der Atmosphäre. Das sehen wir als kurzes Aufleuchten.

Angst braucht niemand zu haben, Sternschnuppen verbrennen in etwa 80 bis 100 Kilometern Höhe. Das genügt aber, um ihr Leuchten mit blossem Auge zu sehen. Tipp: Warm anziehen und Geduld haben. Das Auge braucht gut zwanzig Minuten, um sich an die Dunkelheit zu gewöhnen.

Die Erde durchquert das ganze Jahr Meteorströme, meist sind sie jedoch viel schwächer. Als Nächstes beglückt uns der Ursidenstrom, er bringt aber nur zwanzig Sternschnuppen pro Stunde. Sein Höhepunkt ist in der Nacht zum 23.Dezember. Im Januar schon – Höhepunkt ist am 3. – sehen wir die Quadrantiden mit ebenfalls bis zu 120 Lichterscheinungen pro Stunde.

Heimliche Wünsche werden nur wahr, wenn man sie nicht ausspricht. Denn vielleicht sind wir dem Himmel ja doch nicht ganz schnuppe.

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Publiziert am 10.12.2015 | Aktualisiert am 10.12.2015
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