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Weil der Roboter-Fisch vorneweg schwimmt und wenig Angst zeigt, sind die anderen Stichlinge so beeindruckt, dass sie ihm folgen. Wenn er zum Beispiel die Richtung ändert, machen sie das auch, wie die Universität Leeds mitteilte.
Studienleiter Jolyon Faria erläuterte: «Weil der Roboterfisch vom Schwarm akzeptiert wird, können wir ihn dafür benutzen, einen oder mehrere Fische zu kontrollieren. Dadurch können wir recht komplexe Situationen erforschen, zum Beispiel aggressives, kooperierendes, verteidigendes oder elterliches Verhalten.»
Anfangs befürchteten die Forscher, dass die Fische ihren falschen Artgenossen am Geruch erkennen könnten. «Aber Robofish wurde akzeptiert», sagte Faria. Wenn die Fische nervös waren oder sich in einer ungewohnten Umgebung befanden, orientierten sie sich besonders stark an ihrem Anführer.
Wenn die armen Stichlinge nur wüssten, dass ihr Kollege aus Gummi ist! Menschen lassen sich hoffentlich nie so toll von einem Roboter täuschen. (ago)