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Die Hoffnungsträger der Schweizer: Obama kommt noch vor der Ehefrau

Schweizer schöpfen ihre Hoffnung gemäss einer Umfrage vor allem aus der Familie. Erstaunlich: Obama steht noch vor dem Ehepartner an erster Stelle.

Aktualisiert um 11:15 | 28.12.2009
Im kommenden Jahr wollen die Schweizer vor allem gesund bleiben und im Job Erfolg und Sicherheit haben. Erst danach folgt, über 2735 Befragte gesehen, die Hoffnung, dass sie im Jahr 2010 die «die grosse Liebe finden».

Das ist das Ergebnis der Trendstudie Hoffnung 2010. In dieser fragten Zukunftsforscher von swissfuture und weiterdenken.ch, wie sich das Schweizer Volk in Zeiten der Krise Hoffnung gibt – was für 84 Prozent der Befragten wichtig ist.

Federer vor den Bundesräten


Gefragt nach dem grössten Hoffnungsträger ergibt sich Erstaunliches. Zwar nannte rund ein Drittel der Schweizer den eigenen Lebenspartner als wichtigste Quelle der Hoffnung. Aber mit 42 Prozent setzte sich US-Präsident Barack Obama an die Spitze der Hoffnungsträger.

Hinter Obama und der eigenen Familie folgen der Dalai Lama, Roger Federer oder die zuletzt gewählten Bundesräte Didier Burkhalter und Ueli Maurer (siehe Tabelle).

Bei den «historischen Persönlichkeiten» stellen dafür die eigenen Eltern und Grosseltern Jesus Christus, Mutter Theresa und Mahatma Gandhi in den Schatten.

Schweizer: Meer wichtiger als Berg

Das Gefühl der Hoffnung empfinden 34 Prozent der Befragten am ehesten zuhause, stärker ist es nur «in der freien Natur» (47 Prozent). Dort gehen die Schweizer aber fremd: Sie hoffen offenbar lieber am Meer als auf einem Berg.

Mehr Infos: www.hoffnung2010.ch
US-Präsident Barack Obama setzte in seinem Wahlkampf auf Hoffnung – jetzt hoffen viele Schweizer auf ihn. (ZVG)
US-Präsident Barack Obama setzte in seinem Wahlkampf auf Hoffnung – jetzt hoffen viele Schweizer auf ihn. (ZVG)

Wer sind Ihre grössten Hoffnungsträger für das Jahr 2010?

1 Barack Obama
2 Ehepartner/in bzw. Lebenspartner/in
3 Meine Kinder bzw. Grosskinder
4 Dalai Lama
5 Roger Federer
6 Didier Burkhalter
7 Ueli Maurer
8 Christoph Blocher
9 Angela Merkel
10 Alex Frei
11 Stress
12 Nicolas Hayek
13 Oswald Grübel
14 Eltern, Grosseltern
15 Ernst Sieber
16 Bill Gates
17 Roger Köppel
18 Papst Benedikt XVI.
19 Bligg
20 Doris Leuthard
Das sagen Blick.ch-Leser
Walter Nef, Niederweningen - 12:11 | 28.12.2009
» Am meisten Angst macht mir nicht die globale Abkühlung sondern die globale Verblödung!
oliver knapp, Zürich - 11:38 | 28.12.2009
» Ich frage mich, was all die Leute so toll an Obama finden. Er erhält den Friedensnobelpreis und treibt gleichzeitig massiv den Krieg in Afganistan voroan. Weiter scheiterte der Weltklimagipfel, mitunter an der Weigerung Obamas die Interessen der USA zugunsten armer Länder. Schlussendlich ist und bleibt er ein amerikanischer Präsident, der nur seine Ziele verfolgt, ob er nun nett ist oder nicht!
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