Neue Studie: Nacktbilder zünden im Hirn den Turbo

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TAMPERE (FINNLAND) - Sex sells, das ist bekannt. Ein finnisches Experiment lässt erahnen, warum das so ist.

Wissenschaftler der Universität von Tampere, Finnland, zeigten Männern und Frauen Bilder von angezogenen und nackten Models. Gleichzeitig überwachten sie mittels Magnetresonanz-Tomographie, kurz MRI, die elektrischen Aktivitäten im Gehirn der Betrachter.

Resultat: Am schnellsten reagierten die Gehirne der Probanden auf Nacktbilder. Diese wurden in weniger als 0,2 Sekunden verarbeitet. Am zweitschnellsten sprachen die grauen Zellen auf Bikini-Bilder an, Fotos von vollständig angezogenen Personen dauerten am längsten.

Interessant: Während die Männer erwartungsgemäss stärker auf weibliche Models ansprachen, reagierten die Frauen unabhängig vom Geschlecht.

Letzteres Phänomen können sich die Forscher noch nicht erklären. Allerdings glauben sie zu verstehen, weshalb Nacktbilder vom Gehirn prioritär behandelt werden. Jari K. Hietanen und Lauri Nummenmaa, die Autoren der Studie: «Möglicherweise ergibt sich daraus ein Vorteil bei der Partnerwahl und beim Auslösen des Sexualverhaltens. Denn Kleidung versteckt körperliche Eigenschaften, die für die sexuelle Auswahl und Erregung zuständig sind.» (gsc)

Über den G-Punkt wird fast so viel spekuliert wie über Atlantis. play Unser Hirn verabeitet solche Fotos am schnellsten. (Miles/Zefa/Corbis)

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