Heimweh, ade! Nasa will Roboter ins All schicken

Astronauten aufgepasst: Die Nasa baut jetzt Robonauten – die Weltraumfahrer der Zukunft.

  • Aktualisiert am 19.01.2012
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Eine goldene Kapsel landet auf dem Mond. Langsam öffnet sie sich – heraus steigt ein gold-glänzender Roboter. Mit seinen Sensoren erblickt er einen Stein, speichert die Bild-Daten, wirft ihn wieder weg. Dann blickt er langsam Richtung Erde.
Was klingt wie Science-Fiction, soll schon bald Realität werden.

Die US-Weltraumbehörde Nasa hat in Zusammenarbeit mit dem Autohersteller General Motors den «Robonaut 2» entwickelt. Die Forscher nennen ihn – in Anlehnung an den kultigen «Star-Wars»-Roboter – liebevoll «R2».

Was kann der Robonaut? Er soll seine Hände viel geschickter einsetzen können als jede andere vor ihm gebaute menschenähnliche Maschine. So soll der Robonaut fähig sein, menschliche Arbeiten zu übernehmen – auf der Erde und im Weltall, schreibt die Nasa.
«Das ist eine grossartige Sache. Nicht nur für die Nasa, sondern auch für die Nation», sagt Doug Cooke vom Forschungsteam der Weltraumbehörde.

Arbeiter in Auto-Fabriken und Astronauten dürften da anderer Meinung sein, sollen sie doch dereinst durch Robonauten ersetzt werden. Das Modell «R2» ist aber noch auf menschliche Hilfe angewiesen. Einen Vorteil hat es aber im Weltall: «Robonaut 2» hat kein Heimweh.

Weitere Infos unter robonaut.jsc.nasa.gov

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