Nasa forschte 13 Jahre Die Wolken sind unfair verteilt

Die Nasa hat über 13 Jahre untersucht, wie Wolken verteilt sind. Ergebnis: Es geht nicht gerecht zu.

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1. Wo sie sind und wo sie fehlen
Die Ungerechtigkeit ist himmelschreiend: Über manchen Regionen gibt es Wolken im Übermass, andernorts fehlen sie. Das ergab eine Analyse der Nasa über 13 Jahre (bis April 2015). Besonders viele Wolken gibt es über Gross­britannien und Südamerikas Regenwäldern. Wolkenfrei sind die grossen Wüsten wie etwa Sahara oder Atacama, aber auch der Südpol.

2. Ein Wolkengürtel rund um die Erde
Ein ständiger Wolken­gürtel umgibt den Äquator. Dieser einige Hundert Kilometer breite Streifen, die innertropische Konvergenzzone, entsteht aus Feuchtigkeit, die aus den warmen Meeren aufsteigt. Der Wolkengürtel verschiebt sich mit den Jahreszeiten, Gewitter und enorme Regenmengen sind hier typisch.

3. Rekord-Wolken schweben bis zu 13 Kilometer hoch
Mehr als 50 Prozent der Erdoberfläche sind ständig von Wolken bedeckt. Die höchsten Wolken erreichen etwa 13 Kilometer Höhe, das entspricht der maximalen Flughöhe eines Passagierjets. Die niedrigsten liegen bei zwei Kilometern oder tiefer.

4. Schönwetter-Wolken ganz oben
Besonders weit oben schweben die fedrigen Zirruswolken. Sie können warmes Wetter mit Regen ankündigen. Sehr tief liegen Stratuswolken, die eine durchgängige graue Schicht bilden.

5. Auflösen kann funktionieren
Immer wieder gibt es Versuche, Wolken aufzulösen, etwa indem man per Flugzeug bestimmte Chemikalien aufsprüht. Das kann schwere Hagelschauer verhindern, es regnet stattdessen nur leicht. Durchgesetzt hat sich die Methode allerdings bisher nicht, die Wirkung ist im Verhältnis zum Aufwand zu gering.

Publiziert am 26.05.2015 | Aktualisiert am 26.05.2015
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