Kleine Koffein-Junkies Bienen sind Kafi-Tanten

Auch Honigbienen mögen Kaffee. Die Substanz Koffein geht den Insekten direkt ins Hirn und lässt sie Düfte intensiver wahrnehmen.

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Das Phänomen ist den Forschern schon seit einiger Zeit bekannt. Neu ist jedoch, dass sich die Insekten – genauso wie wir Menschen – von Koffein verführen lassen. Diese Schwäche nutzen Pflanzen und reichern ihren Nektar mit Koffein an.

Nektar, reich an diversem Zucker wie Saccharose, Glucose, Fructose sowie Duftstoffen, wird von Pflanzen als Drüsensekret ausgeschieden und lockt Bienen zur Bestäubung an. Wird der Zuckersaft überdies mit Koffein angereichert, werden Bienen zu Stammgästen der Pflanze. Die Insekten finden den Wirkstoff Koffein nämlich unwiderstehlich.

Sie lassen sich auch nicht von besserem Nektar, etwa mit mehr Zucker, ablenken. Obwohl der Nektar den Tieren als Nahrungsquelle und zugleich auch als Rohstoff für ihre Honigproduktion dient.

Mit Experimenten im Labor konnten englische Forscher der Universität Sussex und ein Schweizer der Universität Bern beweisen, dass Bienen süchtig nach Koffein sind, genau wie wir Menschen. What else – was sonst – würde George Clooney dazu sagen.

Publiziert am 21.10.2015 | Aktualisiert am 21.10.2015
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  • Susanne  Reich 21.10.2015
    Da muss ich definitiv in einem früheren Leben eine Biene gewesen sein. Mit einem Unterschied: ich schmecke dann Schokolade besonders gut! ;}}