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Wer einen Hund als Haustier hält, schadet der Umwelt. Denn des Menschen bester Freund produziert in einem Jahr gleich viel CO2 wie ein Toyota Land Cruiser. Das schreiben Robert und Brenda Vale in ihrem neuen Buch «Zeit, den Hund zu essen?: Eine Anleitung für ein nachhaltiges Leben».
Ein Hund frisst jährlich rund 164 kg Fleisch und 95 kg Getreide. Wenn man die Fläche berechnet, die gerodet werden muss, um diese Menge zu produzieren, entspricht die Verschmutzung einem Geländewagen, der 9500 km fährt.
Aber auch Katzen sind alles andere als umweltfreundlich. Ihre Verschmutzung entspricht derjenigen eines VW Golfs. Und ein Hamster produziert gleich viel CO2 wie ein Plasma-Fernseher.
Ökologische Tiere
Wer lieber ein umweltfreundliches Haustier möchte, sollte sich ein Kaninchen oder Hühner beschaffen. Denn die Hühner produzieren Eier und die Kaninchen Nachwuchs, der gegessen werden kann.
Goldfische und Kanarienvögel sind ebenfalls vertretbar, da ihre Umweltverschmutzung minimal und vernachlässigbar ist.
Autor Robert Vale umschreibt es im «Daily Telegraph» wie folgt: «Wenn Sie sich entscheiden, eine Katze zu halten, müssen Sie im Gegenzug auf einen Zweitwagen oder aufs Fleischessen verzichten, um die Umwelt nicht zu schädigen.» (gca)