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Wenn Männer angetörnt sind, regt sich meistens auch etwas in der Hose. Frauen hingegen haben deutlich mehr Probleme, die Verbindung zwischen körperlicher Erregung und ihrem subjektiven Gefühlszustand herzuleiten, zeigt eine kanadische Sex-Studie.
«Wir untersuchten, wie nah die subjektive Wahrnehmung der Testpersonen mit ihrer körperlichen Erregung übereinstimmt – und ob es dabei Unterschiede zwischen Männern und Frauen gibt,» sagt Meredith Chivers, eine Psychologieprofessorin an der Queens Universität in Kanada.
Über 130 Studien haben Chivers und ihre Kollegen ausgewertet, darin sind die Reaktionen von mehr als 2500 Frauen und 1900 Männern dokumentiert.
Bei Männern stimmt ihre subjektive Wahrnehmung in Sachen sexueller Erregung in 66 Prozent mit dem physiologischen Befund überein, bei Frauen hingegen nur in 26 Prozent der Fälle. «Der Normalfall im Labor sieht so aus, dass Frauen im Geschlechtsbereich erregt sind, jedoch angeben, sich nicht sexuell stimuliert zu fühlen,» fügt Chivas an.
In heimischen Betten dürfte es dadurch noch etwas komplizierter werden. Weil Nein jetzt ja doch (manchmal) ein Ja heissen könnte. Aber wie auch immer: ein ausgesprochenes Nein heisst nun mal Nein. (lec)