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Das dürfte nie und nimmer passieren! Mühelos drangen die Computercracks in das Informatiksystem des Teilchenbeschleunigers LHC am Cern in Genf ein.
Dabei hätten die Hacker eine Nachricht hinterlassen, berichten übereinstimmend die britischen Tageszeitungen «Times» und «Daily Telegraph». In der Botschaft hätten sich die Hacker über die Computertechniker des Atomforschungszentrums in Genf lustig gemacht und diese angesichts der Sicherheitslücken als «Schüler» bezeichnet.
Der Angriff der Hacker erfolgte den Angaben zufolge am Mittwoch, also dem Tag der Inbetriebnahme des Teilchenbeschleunigers. Allerdings schworen die Angreifer in ihrer Botschaft den Angaben zufolge, dass sie den Ablauf des grössten Experiments der Wissenschaftsgeschichte nicht stören wollten. Vielmehr wollten sie nur die Risiken im Computersystem aufzeigen.
Nach Angaben von Cern-Sprecher James Gillies wurde der Hacker- Angriff rasch entdeckt, und es entstand kein Schaden. Offenbar sollte bloss darauf hingewiesen werden, wie verwundbar das System sei.
Nach fast 20-jähriger Vorbereitungszeit hatten Wissenschaftler des Atomforschungszentrums CERN am Mittwoch den ersten Protonen- Strahl in die 27 Kilometer lange unterirdische Röhre des weltweit leistungsstärksten Beschleunigers geschickt (Blick.ch berichtete).
Die Forscher wollen in dem mehr als hundert Meter unter der Erde gelegenen LHC Protonen auf nahezu Lichtgeschwindigkeit beschleunigen und miteinander kollidieren lassen. Von den Experimenten erhoffen sie sich Aufschluss über fundamentale Fragen wie die Entstehung des Universums und die Struktur der Materie. (SDA)