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Sultan Kosen hat immer den Überlick, nieman kann ihm jemals die Sicht verwehren, denn er ist er der grösste Mann der Welt. Der Türke leider unter einer äusserst seltenen Homonstörung (Akromegalie), die ihn immer weiter wachsen lässt.
Jetzt hat der Riese genug und lässt sich in den USA behandeln. Jason Sheehan, Privatdozent für Neurochirurgie an der Universität Virginia, wird ihn operien. «Kosen ist ein charmanter Typ», sagt Jason Sheehan gegenüber «ABC News».
Am nächsten Donnerstag will der Sheehan Kosens Tumor mit dem «Gamma-Knife», einem speziell entwickelten Strahlentherapiegerät ausschalten. «Bei diesem Verfahren wird der Tumor mit hochdosierten Gamma-Strahlen behandelt. Dadurch werden die Zellen inaktiviert, die Geschwulst geht zurück», erklärt Sheehan.
Für Kosen ist es der dritte Versuch, sein ungebändigtes Wachstum zu stoppen. Zwar hat ihm seine Statur den Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde als grössten Mann der Welt beschert, sein Körper aber leidet. Kosen wiegt – obwohl er schlank ist – 150 Kilogramm. Und er muss an Krücken gehen, denn seine Muskeln und Gelenke schmerzen.
Wenn alles gut läuft, wird Kosen nach der OP nicht mehr weiter wachsen. Genug gross, um die Glühbirnen im Haus seiner Mutter ganz locker im Stehen auszuwechseln, ist er alleweil . (ago)