Google-Earth gehackt

  • Publiziert: 31.08.2005, Aktualisiert: 03.01.2012
  • Thomas Benkö

ZÜRICH – Momentan herrscht um Google-Earth ein Riesenhype. Doch ist der Satellitenatlas wirklich so toll? Nein, sagen ein paar findige Programmier. Sie haben das Programm «verbessert».

Aus dem ägyptischen Wüstensand ragen die Pyramiden von Gizeh. In New York stehen die eingestürzten Twin Towers, wie wenn es kein 9/11 gegeben hätte. Über Europa bewegen sich die Wolken in Echtzeit.

All diese Funktionen haben eines gemeinsam: Sie sind von privaten Programmierer für den globalen Satelliten-Atlas Google-Earth entwickelt worden. Google bietet das Programm erst seit zirka zwei Monaten auf seiner Webseite an. Schon kurze Zeit später entstand «GoogleEarthHacks». Mittlerweile werden hier schon tausende von Downloads angeboten.

Nebst dreidimensionalen Strukturen bekannter Objekte (Freiheitsstatue, Eiffelturm usw.) scheint auch das «Plane Spotting» sehr beliebt zu sein. Hier geht’s darum, Flugzeuge im Flug zu entdecken. Auch die Datenbank für entdeckte Kriegsschiffe, U-Boote etc. wächst rasant.

Aber es gibt auch nützliche Downloads. Beispielsweise bietet der «Weather Channel» ein Plug-in fürs Europa-Wetter an. Dasselbe gibts in Gross für die globale Wolkenlage. Ebenso finden sich auf «GoogleEarthHacks» die «Tour de France»-Etappen und die Formel-1-Strecken in aller Welt.

Ein bisschen makaber wirds, wenn man auf der USA-Karte die Selbstmordraten einblenden kann. Oder das «London-Attack»-Plug-in, welches die Bomben-Standorte einzeichnet.

Hier gehts zu Google-Earth und den Hacks

Doch statt hier viel zu schreiben gucken Sie sich die Bilder lieber selber an. Entweder in unserer Galerie oder Sie laden sich die Programme gleich selber runter. Sowohl Google-Earth wie auch die Hacks gibts kostenlos unter folgenden Links:

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