Geschenk vom Gehirn Jede dritte Frau kommt im Schlaf!

Dass Männer «feuchte Träume» haben, ist kein Geheimnis. Eine neue Studie zeigt nun, dass viele Frauen ebenfalls im Schlaf einen Orgasmus erleben.

Manchmal muss Frau für ein bisschen Hochgefühl nicht mehr tun als schlafen. play

Manchmal muss Frau für ein bisschen Hochgefühl nicht mehr tun als schlafen.

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Sexforscher des renommierten Kinsey-Intituts befragten 11'000 Männer und Frauen über ihr Liebesleben. Die Auswertung der Daten zeigt nun: 37 Prozent der Damen erleben Höhepunkte im Schlaf. Die Durchschnittsfrau sogar regelmässig, angefangen von der Pubertät bis in ihre 50er-Jahre. Und zwar ob alleinstehend oder verheiratet.

Eine der Probandinnen erlebt das Phänomen besonders dann, wenn in Sachen Sex sonst Flaute herrscht. Sie bezeichnet den Schlaf-Orgasmus als «ein Geschenk vom Gehirn».

Eine 24-Jährige kommt mehrmals pro Woche im Schlaf zum Höhepunkt. Manchmal ganz ohne Stimulation von aussen, manchmal legt sie unbewusst selber Hand an.

Sie sagt: «Ich habe nicht viel Sex. Manchmal langweilt mich das so, dass ich sogar das Interesse daran verliere, mich selber zu befriedigen. Dann erinnert mich mein Gehirn daran, dass ich immer noch einen Orgasmus haben kann.»

Gemäss der Kinsey-Studie erleben 5 Prozent der Frauen ihren ersten Orgasmus im Schlaf. Bei den Männern sind es 13 Prozent.

Insgesamt berichten 83 Prozent der Herren von nächtlichen Ejakulationen, mit oder ohne Träume. 70 Prozent haben seit der Teenagerzeit feuchte Träume, wobei die Häufigkeit bis in die 30er abnimmt.

Die Hälfte der befragten Frauen kommt beim Sex mit dem Ehepartner übrigens regelmässig zum Höhepunkt. Nur bei 10 Prozent klappt das nicht.

Die häufigsten Gründe, warum Frauen beim Sex mit dem Partner nicht kommen: Der Partner ist egoistisch oder gefühllos, sie sind mangelhaft darüber informiert, wie man einen Orgasmus herbeiführt – oder sie machen sich Sorgen, wie ihr Körper auf andere wirkt.

Beim Schlaf-Orgasmus fällt das alles weg. Überhaupt ist er anders als die anderen Orgasmen. Die Forscher beschreiben ihn als psychologisch, weil er alleine im Hirn kreiert wird. Deshalb lässt er sich im Wachzustand auch nicht nachstellen.

Was ihn allerdings fördert, ist, wenn Frau auf dem Bauch schläft. Oder wenn sie wirklich überaus müde zu Bett geht. (gsc)

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Publiziert am 15.12.2015 | Aktualisiert am 15.12.2015
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2 Kommentare
  • drafi  schweizer aus berg
    15.12.2015
    was muss nicht alles Erforscht werden, es gibt bald nichts mehr Intim/Persönliches im Leben das noch nicht durch irgend ein Forschungsinstitut, ob von der Oeffenlichkeit gewollt oder nicht Erforscht wurde, nur ob das überhaupt jemanden interessiert hat noch niemand Erforscht, weil niemand dafür etwas Bezahlt
  • Timo  Glauser 15.12.2015
    Das interessiert jetzt nicht wirklich. Auch die feuchten Träume der Männer nicht.