Neue Studie Frauen «vershoppen» 2 Jahre und 10 Monate ihres Lebens!

  • Publiziert: 08.04.2010, Aktualisiert: 13.01.2012

LONDON – In knapp drei Jahren kann man viel machen. Zum Beispiel eine Ausbildung oder eine ausgedehnte Weltreise. Das schöne Geschlecht nutzt die Zeit aber lieber zum Shoppen, wie eine neue Studie ergab.

2 Jahre und 10 Monate verbringen Frauen in ihrem Leben mit einkaufen. Auf 63 Jahre gerechnet sind sie dabei 25‘184 Stunden und 53 Minuten mit der Besorgung des Notwendigsten – Essen und Kleider inklusive – beschäftigt. Pro Jahr unternehmen Evas 301 Shopping-Trips – macht 399 Stunden und 46 Minuten. Das ergab die Untersuchung einer britischen Online-Marktforschungs-Firma.

Die Befragung von 2000 Frauen ergab ausserdem, dass Vertreterinnen des zarten Geschlechts pro Jahr mindestens 51 Mal Schaufenster-Shopping betreiben. 90 Einkaufsbummel widmen sie der Aufrechterhaltung ihrer Erscheinung. 30 Mal suchen sie nach Kleidern (100 Stunden 48 Minuten), 15 Mal nach Schuhen (40 Stunden und 30 Minuten) und 18 Mal nach Accessoires (29 Stunden 31 Minuten).

Die Jagd nach Deos, Duschgels und Rasierern kostet Frauen in einem Jahr 17 Stunden und 33 Minuten. 19 Shopping-Trips sind der Suche nach Geschenken für Freunde und Familie gewidmet. Macht 36 Stunden und 17 Minuten. Überhaupt widmen sich Frauen beim Shoppen nicht nur sich selber. Ein Sprecher des Marktforschungs-Unternehmens in der britischen Zeitung «Sun»: «Viele Männer scheinen zu denken, Frauen kaufen nur dann ein, wenn sie für sich selber Kleider besorgen. Aber oftmals kaufen sie für die ganze Familie ein und das kann unglaublich harte Arbeit sein.» (gsc)

Männer überschätzen sich

Studien zum Zweiten: US-Forscher der University von California haben herausgefunden, dass Frauen praktisch ihr ganzes Leben lang einen niedrigeren Selbstwert haben als Männer. Erst mit 80 Jahren ziehen sie mit den Herren gleich. 3600 Männer und Frauen zwischen 25 und 104 Jahren wurden zwischen 1986 und 2002 viermal befragt. Sie mussten Fragen wie «Ich habe eine positive Einstellung zu mir selbst» oder «Ich denke oft, dass ich ein Versager bin» beantworten. Während sich die Frauen unterschätzten, würden sich Männer oft überschätzen, so die Experten gemäss Pressetext.ch. Ein gefährlicher Umstand: Warnzeichen wie Müdigkeit oder gesundheitliche Problemen werden von den Männern oft übersehen. Das kann zu Burnout und Herzinfarkt führen.

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