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«Diese Entdeckung ist völlig neu und äusserst wichtig für unser Verständnis von Stonehenge und seiner Umgebung». Die begeisterten Worte stammen von Grabungsleiter Vince Gaffney von der Universität Birmingham.
Gaffney leitete ein Team von Archäologen der Universitäten Birmingham und Bradford sowie des Wiener Ludwig-Boltzmann-Institutes. Mit Erfolg: Die Forscher entdeckten mit Hilfe eines Magnetometers eine kreisförmige Grube und mehrere Löcher. Das verwendete Gerät misst Schwankungen im Erdmagnetfeld und kann Strukturen aufspüren, die unter der Erdoberfläche liegen.
Die Wissenschaftler feierten die Entdeckung des «Zwillings» von Stonehenge am Donnerstag als «unglaublich». Sie vermuten, dass in den Löchern Pfähle steckten und sich eine frei stehende Holzkonstruktion über dem Graben befand.
«Von der Form her kann man darauf schliessen, dass es ungefähr zu der Zeit gebaut wurde, als Stonehenge seine volle Komplexität erreichte», erklärt Gaffney.
In der Umgebung wurden bereits vorher prähistorische Spuren entdeckt. Der Fund des Holzkreises kam dennoch überraschend, sagte Gaffney: «Wir haben angenommen, wir hätten nur ein leeres Feld vor uns – jetzt haben wir ein wichtiges Zeremonie- Monument, das genau auf Stonehenge blickt.»
Die Reise in die mysteriöse Vergangenheit geht weiter. Denn Gaffrey erwartet noch weitere, sensationelle Entdeckungen.
(SDA/ago)