Fast Food macht depressiv

  • Publiziert: 03.11.2009, Aktualisiert: 02.01.2012

LONDON – Britische Forscher haben 3500 Beamten jahrelang auf den Teller geschaut. Fazit: Je schneller das Essen, desto höher das Risiko für eine Depression.

Ungesundes Essen erhöht das Risiko, depressiv zu werden, um 58 Prozent. Wer sich dagegen abwechslungsreich und ausgewogen ernährt, kann sein Depressions-Risiko um 26 Prozent senken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie in der Fachzeitschrift «British Journal of Psychiatry».

Forscher vom University College London werteten dafür die Daten von 3468 Londoner Beamten mittleren Alters aus. Die Staatsbediensteten – Polizisten, Lehrer etc. – wurden während zehn Jahren begleitet. Und beantworteten Fragen zu ihren Ernährungsgewohnheiten und ihrem Gemütszustand.

Ein Teil der Untersuchten ass vor allem gesüsste Desserts, fettreichen Milchprodukte, Frittiertes und verarbeitetes Fleisch. Die anderen nahmen ausgewogene Nahrung mit viel frischem Gemüse, Obst und Fisch zu sich. Letztere führten dabei ein deutlich zufriedeneres Leben. (SDA/dip)

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