
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
«Phishing»-Attacke auf Facebook: Gestern griffen Hacker erneut nach Benutzerdaten im sozialen Netzwerk. Schon vor zwei Wochen musste Facebook laut Sprecher Barry Schnitt einen ähnlichen Angriff abwehren. Doch was passiert da genau?
Hacker fordern die Facebook-User über Mails auf, sich erneut auf der Webseite einzuloggen. Die Mails stammen scheinbar von den Betreibern – oder von «Freunden». Die Login-Seite ist ebenfalls getürkt, und die ahnungslosen Anwender servieren den «Phishern» Usernamen und Passwort quasi auf dem Silbertablett.
Mit diesen Daten können die Hacker später Spam-Mails an die Facebook-Freunde ihrer Opfer schicken, die als Nachrichten von «Freunden» daher kommen. Mit dieser Methode haben Hacker im letzten Jahr das Virus «Koobface» – ein Anagramm des Wortes Facebook – verbreitet.
Schnitt sagte gegenüber dem «Sydney Morning Herald», Facebook habe seine Verknüpfungen mit den gefälschten Domains (www.151.im, www.121.im und www.123.im) sofort gelöscht. Vom jüngsten Phishing-Angriff sind laut «Computerworld.ch» nur eine geringe Anzahl User betroffen. (dip)