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Eigentlich sind sie passionierte Jäger und ernähren sich ausschliesslich von lebender Beute. Doch die deutsche Aquarienkette «Sea Life» hat ihre Seepferdchen dazu gebracht, auch tote Mini-Garnelen und -Salzkrebse zu verputzen – mit Hilfe eines Futterspenders.
Dass bei dem ungewohnten Fremdkörper im Aquarium Essbares herauskommt, hätten die Seepferdchen sehr schnell gelernt, sagt eine «Sea Life»-Sprecherin. Man habe die Neuerung ein-, zweimal getestet, und schon hätten die Tiere das Prinzip verstanden.
Normalerweise scheitert eine Fütterung mit toten Garnelen und Krebsen, weil die leblosen «Snacks» schnell zu Boden sinken. Liegen sie erst einmal dort, interessieren sich die Seepferdchen nicht mehr dafür – und das Aquarium wird durch die Reste verschmutzt.
Um diese Verschmutzung zu verhindern und weil nicht immer Lebendfutter zur Verfügung steht, wurden die Seepferdchen jetzt an den Fressnapf gewöhnt. Zudem kann so ihre Futteraufnahme verbessert werden. (SDA/gsc)