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Das giftige Schwermetall gelangt aus unterschiedlichen Quellen an den Mensch heran und gefährdet seine Gesundheit. Durch Batterierecycling, Farbenproduktion, verbleites Benzin oder durch das Verbrennen von Kohle gelangt es in Luft, Boden und Wasser. Über Pilze, Pflanzen und Tiere gelangt es von dort auch in die Nahrungskette des Menschen.
Blei ist nicht das einzige Toxikum, das die Menschen gefährdet, wie aus einem erstmals veröffentlichten Umweltgiftbericht hervorgeht, den Green Cross Schweiz und das Blacksmith Institute erarbeitet haben.
Zu den sechs gefährlichsten Umweltgiften weltweit gehören 2010 neben Blei auch Quecksilber, Chrom, Arsen, Pestizide und Radionuklide. Für weltweit 100 Millionen Menschen stellten diese toxischen Substanzen ein «ernsthaftes Gesundheitsrisiko dar».
Mögliche gesundheitliche Folgen können unter anderen körperliche und geistige Behinderungen, organische Fehlfunktionen und Krebserkrankungen sein. Die globalen Gesundheitsauswirkungen der giftigen Schadstoffe seien grösser als bisher angenommen.
Die Weltgemeinschaft habe dem Zusammenhang zwischen menschlicher Gesundheit und Umweltverschmutzung bisher wenig Beachtung geschenkt, bedauern die Autoren des Berichts. Nur ein Bruchteil der internationalen Hilfe werde bereitgestellt. (ges/sda)
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Rund 60 Prozent des Weltbedars an Blei wird in der Autoindustrie verwendet. Neben den USA, Japan und Deutschland gehört China seit den letzten Jahren zu den grössten Verbrauchern. (flickr/Waechor)