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Topjob: Hübsche Frauen haben schlechte Karten. (RDB/Dick Vredenbregt)
Gleichberechtigung wird heutzutage ganz gross geschrieben, doch gerade in der Arbeitswelt gibt es noch den einen oder anderen Unterschied.
Die Management-Professorin Stefanie Johnson von der Universität Colorado fand in einer Studie heraus, dass Frauen in typischen Männerberufen nach wie vor benachteiligt werden.
Verantwortungsvolle Jobs wie Finanzvorstand, Forschungsdirektor oder Ingenieur werden den Damen selten zugetraut.
60 Teilnehmer nahmen an der Untersuchung teil. Ihnen wurden Fotos von 200 fiktiven Jobsuchenden gezeigt. Sie sollten die Bewerber dann bestimmten Berufsgruppen zuteilen, die sie besonders passend fanden.
Bei einem zweiten Durchlauf zeigte man den Teilnehmern neben Fotos auch Lebensläufe. Die Forscher wollten sehen, ob mehr Informationen zum Bewerber die Einschätzung ändern würde. Dies war nicht der Fall. Auch mit professionellen Eigenschaften konnten hübsche Frauen nicht punkten. Attraktive Männer wurden hingegen für jede Art von Job bevorzugt. (fnk)