4 Fallen im Web Die miesen Tricks der Online-Welt

13 Milliarden Franken ergaunerten sich letztes Jahr Abzocker im Web. Ein Tech-Guru will aufklären.

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Cyber-Kriminelle verdienen sich eine goldene Nase.

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Digitalexperte David Pogue, Gründer von Yahoo Tech, ärgert sich. Schätzungsweise 13 Milliarden Franken haben Online-Betrüger letztes Jahr eingesackt. Die Dunkelziffer ist hoch, da sich viele User schämen, wenn sie realisieren, dass sie reingelegt wurden. Pogue will daher aufklären und listet in seinem Blog die verbreitetsten Tricks auf.

1. Finanzielle Verlockung
Schon seit Jahren fallen Nutzer auf den sogenannten Nigeria Scam (Nigeria-Betrug) herein. Man wird per E-Mail um Hilfe angefragt, beispielsweise um 30 Millionen Dollar von einem verwaisten Konto ins Ausland zu transferieren. Zehn Prozent Lohn locken. Wer sich meldet, soll zuerst Geld für die Transaktionen vorschiessen – Geld, das natürlich verloren geht. Ein Angebot ist zu schön, um wahr zu sein? Dann sofort löschen. Das gilt auch für ominöse Lottogewinne aus dem Ausland.

2. Teure Liebe
Auf Facebook und anderen sozialen Netzwerken sind Betrüger mit gefälschten Profilen unterwegs. Exotische Schönheiten oder attraktive US-Soldaten flirten mit potenziellen Opfern. Und verlangen plötzlich Geld für Flugtickets oder für eine Operation. Online-Bekanntschaften sind immer mit Vorsicht zu geniessen.

3. Falsche Mails
Die Nachrichten sehen aus, als kämen sie tatsächlich von einer Schweizer Bank oder der Post. Doch wer auf den Link klickt und die verlangten Angaben eintippt, gibt sie direkt Gaunern weiter. Die gleiche Masche gibts auch per SMS. Wichtig: Seriöse Anbieter fordern nie per Mail auf, Konto oder Kreditkartendaten einzugeben.

4. Fieser Notruf
Das Mail tönt dramatisch. Ein Freund schreibt, er sei in den Ferien ausgeraubt worden und man solle dringend Geld schicken. Fies: Das Mail scheint tatsächlich von einem Bekannten zu kommen. In Wahrheit wurde sein Account gehackt. Darum unbedingt zurückfragen, bevor man panisch Geld überweist.

Publiziert am 28.10.2015 | Aktualisiert am 28.10.2015
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20 Kommentare
  • Bianca  Schwarz 28.10.2015
    Und warum ist es immer noch möglich, solche idiotischen Mails zu versenden, warum werden da nicht Herkünfte eruiert und die Täter festgenommen. Und was genau tun die eigentlich mit dem Geld, weiss das mal einer? Da fliessen ja Millionen nach Nigeria, hatte auch schon zu tun betreffend Autokauf. Wollte nur mal gucken, wie hartnäckig diese vorgehen, und sie gehen sehr hartnäckig vor, sobald sie glauben, man beisse an. Wir Schweizer glauben auch noch, auf Englisch Mails zu beantworten, typisch wir.
  • Benno  Lütolf 28.10.2015
    Es gehört halt mal weltweit eine Kopfgeld und Gefängnis auf diese Betrüger ausgesetzt. Die Kinderpornografie wird weltweit bekämpft, aber bei Spammern, Betrügern und Abzockern scheint niemand zuständig zu sein. Die Botschaft soll eindeutig sein: Niemand bleibt im Internet anonym, auch Verbrecher nicht und wird gnadenlos verfolgt.
    • Marco  Hanhart , via Facebook 29.10.2015
      Ihr Kommentar zeugt von einem typisches Denken eines Anwenders, der 0 aber wirkich 0 Ahnung hat wie das Netz funktioniert und die Realtität aussieht.

      Zum Glück sind Sie aber nicht der einzige, die meisten haben eine solche kleine Denkstruktur und daher gibts wenigstens ab und zu bei illegalen Pornos oder auch Spam einen kleinen Erfolg für Behörden.
  • puli  moser aus luzern
    28.10.2015
    Ich hatte leztens kontakt mit einem nigeria scamer.die email austausche waren sehr lustig und ich habe ihn koestlich veraepelt.war sehr lustig.
  • Adolf  Brändle 28.10.2015
    Ich dachte schon, ich wolle beim nigerianischen Staat Anzeige erstatten gegen jene "Millionenspender", denen ich helfen soll, eben diesen Staat zu betrügen. Vielleicht hörts dann auf..
  • Voegeli Rolf  28.10.2015
    Ich will die 80 er Zurück!!
    • RNR  _CH 28.10.2015
      Bist sicher nicht der Einzige. Werde wohl eher die hälfte dvaon kriegen...