Weihnachtliches Wissen 7 kuriose Fakten zu den Festtagen

Ob beim Advents-Apéro mit Freuden, an der Weihnachtsfeier der Firma oder am Familienfest: Nützes und unnützes Wissen für den Weihnachts-Smalltalk.

7 kuriose Fakten über Weihnachten: Die Wahrheit über das Fest play

 

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1. Fernweh

Die Festtagsstimmung bekommt nicht jedem. Laut Daten der Reisesuchmaschine kayak.ch zieht es jährlich Tausende von Weihnachts-Muffeln in die Ferne – vor allem nach Bangkok (Thailand). Dies könnte sich aber bald schon ändern, drängt sich mit Denpasar (Bali) eine neue Trend-Destination auf den Markt: Die Flugsuchen nach der «Insel der Götter» hat um 93 Prozent zugenommen. An Attraktivität verloren haben im Vergleich zum Vorjahr Shanghai (China) und Boston (USA). Wer möglichst kostengünstig reisen möchte, sollte nicht an einem Samstag fliegen, dann sind die Preise am höchsten.

2. Samichläuse 2.0

In der Schweiz gibt es 358 registrierte Chlausgesellschaften. Und sie sind perfekt organisiert: So kann man seit einigen Jahren unter www.chlaus.ch seinen Samichlaus bequem online nach Ortschaft suchen und buchen. Sollte entgegen der Tradition der Samichlaus mit zwei Gehilfen statt nur einer auftauchen, so ist einer der beiden Schmutzli ein Chlaus-Azubi. Denn zertifizierte Chläuse müssen zuerst eine Samichlaus-Schulung besuchen, bevor sie eine Chlausfeier durchführen dürfen. Bei der Zürcher St. Nikolaus-Gesellschaft muss der Sami-Niggi-Näggi-Aspirant gar eine zweijährige Lehre absolvieren, bevor er in das berühmte rote Kostüm schlüpfen kann.

3. Ohrwurm

Ob Kinderchor, Radio oder Kaufhaus – zur Weihnachtszeit ertönt «Jingle Bells» überall. Was wenige wissen: Der weihnächtliche Ohrwurm wurde 1857 eigentlich als «The One Horse Open Sleigh» für das amerikanische Erntedankfest geschrieben – und dieses wird am vierten Donnerstag im November ge­feiert. Es ist ein Lied über ­Jugendliche und ihre Freude am Pferdeschlittenrennen. 1859 wurde es erneut veröffentlicht, diesmal als «Jingle Bells». Geschichte schrieb das Lied am 16. Dezember 1965, als zwei amerikanische Astronauten das berühmte Stück zur Belustigung ihrer Erden-Kollegen vom Weltall aus übertrugen.

4. Irrungen, Wirrungen

Rudolph mit der roten Nase darf zusammen mit Comet, Cupid, Donder, Dasher, Dancer, Prancer, Vixon und Blitzen den mit Geschenken beladenen Schlitten von Santa Claus ziehen. Tönt nach Schwerstarbeit, die nur starke Burschen erledigen können. Blöd nur, dass männliche Rentiere um die Weihnachtszeit ihr Geweih abwerfen. Die Weibchen, die als einzige Hirschart auch ein Geweih tragen, hingegen erst im Frühjahr. Daraus schliessen wir: Entweder sind Rudolph und seine Freunde alles Weibchen – oder kastriert.

5. Spendierhosen

Die Schweizer sind Online-Muffel. Zumindest was das Beschaffen von Weihnachtsgeschenken betrifft. So gaben in einer Umfrage des Beratungsunternehmen Ernst & Young 86 Prozent der Schweizer an, dass sie ihre Geschenke lieber im Laden als online kaufen. Dafür geben sie im Schnitt 295 Franken aus, 7 Prozent mehr als im Vorjahr. Bei der Wahl der ­Geschenke sind die Schweizer eher pragmatisch als kreativ: Am liebsten verschenken sie Gutscheine und Geld, dicht gefolgt von Büchern.

6. Liebesspiel

Weihnachten ist das Fest der Liebe. Das merken auch Sex-Toy-Anbieter. So wird etwa beim Edel-Label LELO im vierten Quartal der Verkauf kräftig angekurbelt. Noch sind es vor ­allem Frauen, die sich der Luxus-Spielzeuge bedienen, doch ist die «Tendenz bei Männern generell steigend», heisst es beim Hersteller. Beim Online-Sexshop Amorelie wird derweil fleissig der «Adventskalender für Erwachsene» bestellt, mit 24 sinnlichen und nicht ganz jugendfreien Überraschungen.

7. Festtagsschmaus

Um den Ursprung der Weihnachtsgans ranken sich mehrere Legenden. Eine geht so: Königin Elisabeth I. ass an Weihnachten 1588 gerade einen köstlichen Gänsebraten, als ein Bote ihr meldete, die englische Flotte hätte die spanische Armada bezwungen. Welche Freude! Als Zeichen eines guten Omens erklärte sie jubilierend die Gans umgehend zum Weihnachtsbraten.

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Publiziert am 05.12.2016 | Aktualisiert am 05.12.2016
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2 Kommentare
  • Heinz  Häni 05.12.2016
    Diese Festtage könnte man ruhig weglassen. Von Besinnlichkeit keine Spur mehr, sondern nur noch geile Umsatzgier jeglicher Anbieter. Weihnachtsgeschenke, wenn überhaupt, muss man sowieso im Januar kaufen. Man zahlt in der Regel noch 1/3 des Preises im Dezember. Also ist im Dezember alles Abzocke.
  • Lucio Silva  Safnanno aus San Vito Lo Capo
    05.12.2016
    Nach Bangkok geht man wegen dem Nana Plaza und dann für einen Abstecher rüber zur Soi Cowboy. Das kann weder Bali noch Boston ersetzen.