Eröffnung der Weihnachtsmärkte Achtung, fertig, Glühwein!

In mehreren Städten fällt heute Abend der Startschuss zur seligen Weihnachtszeit. Die Standbetreiber könnens kaum erwarten.

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In einem Monat ist Heiligabend. Heute sorgen gleich mehrere Städte für die passende Stimmung: In Basel, Luzern, St. Gallen und Zürich gehen heute die Weihnachtsbeleuchtungen an, und die Weihnachtsmärkte öffnen ihre Tore – ausser in Luzern.

Die Märkte erleben einen wahren Boom und brechen Jahr für Jahr Besucherrekorde. Zürich mausert sich gar zu einer Weihnachtsmetropole. «In Zürich stiegen die Logiernächte im Dezember in den letzten fünf Jahren um über 20 Prozent an», sagt Martin Sturzenegger, Präsident von Zürich Tourismus, zu Radio Energy.

Vorfreude das ganze Jahr

Die Standbetreiber freuen sich besonders auf heute Abend. «Die Weihnachtszeit treibt die Leute automatisch an die Märkte. Die Eröffnung wird ein grosses Highlight für uns», sagt Sean Pfister von Dilly Socks in Zürich. Auch Claudio Tessaro von Luma Delikatessen ist froh, dass es endlich losgeht: «Wir freuen uns das ganze Jahr auf unseren Standbetrieb. Wir sind wie eine kleine Familie und haben viel Freude am Weihnachtszauber.»

Das Wetter allerdings ist noch nicht weihnächtlich. Statt Kälte und Schnee herrschen fast sommerliche Temperaturen. Ähnlich war es letztes Jahr. Die Folge: Kaum jemand trank Glühwein oder kaufte Wollmützen.

«Dafür bleiben die Leute länger auf dem Markt, wenn es nicht so kalt ist», sagt Burgerverkäufer Tessaro: Und Vittoria Hengartner von Praliné Scherrer meint: «Die schöne Atmosphäre am Weihnachtsmarkt zieht jeden in den Bann.» Und: Bis Dienstag fallen die Temperaturen fast bis auf den Gefrierpunkt.

Bern, Neuenburg und Rapperswil Jona ziehen nach

Manche Städte müssen sich allerdings noch gedulden, bis auch dort die Glühweinverkäufer ihre Zelte aufschlagen. In Bern und Neuenburg geht der Winterzauber erst in einer Woche los. In Rapperswil-Jona SG startet der Christchindlimärt sogar erst am 9. Dezember.

Voll im Weihnachtsfieber war auch ein Autofahrer, der heute Vormittag über die Autobahn in Zürich-Nord fuhr. Sein Audi war vollbepackt mit Christbäumen. Zu seinem Glück kam er nicht in eine Polizeikontrolle.

Publiziert am 24.11.2016 | Aktualisiert am 25.11.2016
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2 Kommentare
  • Rolf  Wittwer 24.11.2016
    Die meisten Märkte mit ihren z.T. kitschigen "Normhüüsli" stehen gewiss nicht nur um die Herzen der Besucher schneller pulsieren zu lassen. Der Umsatz, bzw. das Geld ist ebenso wichtig.
    Trotzdem freut mich der Anblick der die "Grausaison" erhellenden Dörfchen jeweils, gleichzeitig fühle ich eine Bestätigung, das unsere christlich geprägte Gesellschaft doch noch nicht kapituliert hat.
    Und die Kirchen auch weiterhin schlecht besucht sind.
  • Hansruedi  Metzger aus Winterthur
    24.11.2016
    Nicht nur Bern, Neuenburg und Rapperswil Jona ziehen nach. Auch in Winterthur, immerhin der sechstgrössten Schweizer Stadt, eröffnet morgen Freitag der "Wiehnachts-Märt" und auch da gibt bis am 23. Dezember Glühwein zu geniessen!