«Spiel des Jahres» im Test Karten klopfen im Team

«The Game» gehört zu den drei Nominierten für den Titel «Spiel des Jahres 2015». Das Kartenspiel ist erstaunlich simpel, hat aber einen hohen Suchtfaktor.

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Am Montag wird der prestigeträchtige Titel «Spiel des Jahres» verliehen. Wie immer wurden vorab drei Brettspiele aus der gigantischen Auswahl der letzten Monate ausgewählt. Zu den drei Nominierten gehört auch «The Game». 

«The Game» von Steffen Benndorf (Carletto)
ab 8 Jahren, 1 bis 5 Spieler
Spieldauer 20 Minuten, 7.90 Fr.

Darum gehts: Man spielt zusammen im Team und versucht, möglichst alle Karten auf vier Stapel abzulegen. Auf zwei Stapeln gehts mit Zahlen von 2 bis 99 aufwärts, auf den anderen zwei abwärts. Diskutieren ist erlaubt und erwünscht - aber ohne genaue Zahlen zu nennen.

Das macht Spass: Die Interaktion unter allen Zockern macht richtig Spass. Und kaum ist die letzte Karte abgelegt, will man gleich nochmals ran. Vielleicht schafft man ja noch ein besseres Resultat. Insgesamt ist «The Game» in seiner Einfachheit genial, schnell gespielt und schnell erlernbar. Zudem bringt es Erwachsene und Kinder, Einsteiger und Vielspieler an einen Tisch.

Das nervt: Wer kein Teamplayer ist, wird mit diesem Kartenspiel nichts anfangen können. Es geht nicht um den Sieg, sondern um das Spielen an sich.

Das sagt die Jury: «Dieser Minimalismus begeistert! Mit rund 100 Karten und wenigen Regeln erschafft Autor Steffen Benndorf eine spannungsgeladene Atmosphäre, die niemanden abschweifen lässt.»

Die Chancen auf den Titel: Das Spiel ist eine runde Sache ohne Schwächen. Ob allerdings die Jury den Mut hat, solch ein einfaches und günstiges Kartenspiel zu wählen?

Morgen: «Machi Koro» - Geld scheffeln in der Kartenstadt

Publiziert am 30.06.2015 | Aktualisiert am 30.06.2015
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