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Spartipp der Woche: Wie kann ich dem Prämienschock ausweichen?

Die Krankenkassen-Grundversicherung ist ein Sorgenkind. Obwohl sie obligatorisch ist, müssen die Versicherten die ständigen Prämienerhöhungen nicht erdulden.

Von Richard Eisler | Aktualisiert um 13:42 | 13.10.2009
Die Grundversicherung ist für alle obligatorisch. Es gibt aber zahlreiche Möglichkeiten, sie auf die persönlichen Bedürfnisse abzustimmen und bei den Prämien zu sparen. Eine Analyse des Internet-Vergleichsdiensts comparis.ch zeigt, dass 90 Prozent der Versicherten im nächsten Jahr sogar weniger Prämien als bisher bezahlen können.

Wer sparen will, sollte einen Wechsel zu einem anderen, günstigeren Versicherer unbedingt in Betracht ziehen. Die Leistungen in der Grundversicherung sind gesetzlich definiert und bei allen Kassen gleich. Ausserdem müssen die Kassen jeden Antragsteller aufnehmen, unabhängig von Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand.

Bei einem Wechsel des Versicherungsmodells kann man ebenfalls sparen. Prämienrabatte bis 25 Prozent sind hier möglich. Beim HMO-Modell verpflichtet sich der Versicherte, im Krankheitsfall immer zuerst einen Arzt seines HMO-Centers aufzusuchen.

Beim Telmed-Modell ist der Versicherte verpflichtet, sich vor dem ersten Arztbesuch an eine telefonische Beratungsstelle zu wenden. Beim Hausarzt-Modell verpflichtet sich der Versicherte, im Krankheitsfall immer zuerst seinen Hausarzt aufzusuchen. Ausgenommen sind Notfälle.

Eine weitere Spar-Möglichkeit besteht darin, die Franchise anzupassen. Wer eine hohe Franchise hat, zahlt bis zu 50 Prozent tiefere Prämien. Allfällige Krankheitskosten bis zur Höhe der Franchise muss man allerdings selbst bezahlen. Daher eignen sich die hohen Franchisen vor allem für gesunde Erwachsene, die selten oder gar nicht zum Arzt gehen.

Selbstverständlich können auch die verschiedenen Sparmöglichkeiten wie Kassen- oder Modellwechsel und Franchisenoptimierung kombiniert werden.

Wer auf das neue Jahr hin die Krankenkasse wechseln will, muss der bisherigen Versiche-rung kündigen. Die Kündigung muss bis spätestens am Montag, 30. November, beim bis-herigen Anbieter eingetroffen sein.

* Richard Eisler ist Geschäftsführer des Internet-Vergleichsdiensts comparis.ch
Das sagen Blick.ch-Leser
Billich Peter, Weinfelden - 23:09 | 13.10.2009
» Ich habe in die ASSURA gewechselt und bin mit dieser sehr zufrieden. Was mich beim COMPARIS Prämienvergleich stört, ist die Tatsache das COMPARIS nur mit Krankenkassen vergleicht, die bereit sind an COMPARIS 30.- Fr. pro Offerte zu Bezahlen. Günstigere Kassen die nicht bereit sind zu Bezahlen, werden somit gar nicht erst empfohlen.
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