MONTE CARLO – Falls Sie mehr als bloss Kleingeld im Sack haben: In Monaco kann man mit seinem ganz privaten Elektro-U-Boot im Hafen herumschippern.
Sie heissen C-Quester 2 und C-Quester 3 und bringen Passagiere ohne Dekompression unter Wasser. Sie können bis zu 100 Meter tief tauchen und funktionieren, als erste ihrer Art, mit Lithium-Ionen-Batterien. Das gewährleistet eine Betriebsdauer von bis zu 6 Stunden. Gemacht werden die Elektro-U-Boote für den Privatgebrauch von der holländischen Firma U-Boat Worx. Wer die Gefährte steuern will, braucht lediglich eine Schulung, nach der es eine Zulassung gibt – fertig.Der zweiplätzige C-Quester 2 wurde speziell für den Super-Yacht-Markt entwickelt, wo U-Boote immer begehrter werden. Sein grösserer Bruder kann bis zu drei Personen befördern. Dieses Modell wurde für Luxus-Ferienanlagen und Hotels entwickelt, die ihren Gästen etwas ganz besonders bieten möchten.Anders als andere Hersteller ist U-Boat Worx auf eine Serienproduktion eingestellt und kann deshalb die C-Quester-U-Boote schon zu einem Preis ab umgerechnet 630000 Franken anbieten. Erik Hasselmann von U-Boat Worx: «Dadurch sind unsere C-Q-2- und C-Q-3-Modelle auch für Privatpersonen, Yachtbesitzer und die Tourismusbranche erschwinglich.» A-ha.Die futuristisch anmutenden U-Boote werden diese Woche auf der «
Monaco Yacht-Show» vorgestellt. Jeder einzelne C-Quester wird gemäss den strengen Vorschriften und Bestimmungen der Schiffsklassifikations-Gesellschaft «Germanischen Lloyd» überprüft. Diese Standards sind weltweit als Industrienorm für Schiffstechnologie, Sicherheit und Qualität anerkannt.Alle U-Boote sind voll ausgestattet mit vielen Extras, z.B. abnehmbare Sicherheitsbojen, Abwurfgewicht, Unterwasserkommunikation, Klimaanlage, Tiefenmeter, Sonar, und auf Wunsch auch mit Videokamera und Ortungssystem. (SDA/gsc)