Ausflugs-Tipp fürs Tessin Ferienfeeling in Ascona

Malerische Gassen, geschichtsträchtige Gebäude und der Ausblick auf den See, der die Gedanken in die Weite des Lago Maggiore, die Unendlichkeit des Himmels und ins süsse Nichtstun trägt: In Ascona kann man wunderbar entspannen.

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Kaum ein anderer Ort hat den Namen des Tessins weiter in die Welt hinausgetragen als Ascona: Der Monte Verità ist seit Beginn des 20. Jahrhunderts Anziehungspunkt für Philosophen, Denker und Literaten. Berühmte Persönlichkeiten fanden am Ufer des Lago Maggiore Aufnahme. Opel widmete dem ehemaligen Fischerdorf in den 1970er-Jahren eine Typenreihe. Und in der Gegenwart lockt JazzAscona mit New-Orleans-Rhythmen alljährlich die Musikfreunde in den magnifico borgo. Grund genug also, beim Spaziergang durch die Gassen und dem See entlang, nach den Spuren der Vergangenheit und den Attraktionen der Gegenwart Ausblick zu halten.

Rundgang durch den Dorfkern

Ausgangspunkt des Dorfrundgangs ist bei der Pfarrkirche Sankt Peter und Paul, gleich neben der Casa Serodine. Im Elternhaus des Stuckateurs Giovanni Serodine (1600-1630) hat das 1951 von Leo Kok gegründete Buchantiquariat Rondine jetzt wieder geöffnet. Danach geht es weiter in Richtung See, der Promenade entlang bis zum Hotel Castello, wo man durch den Vicolo dei Ghiriglioni und die Via delle Cappelle zum Oratorium der Heiligen Fabiano und Sebastiano gelangt, das heute als Museum für religiöse Kunst dient.

Gleich gegenüber beginnt die Allee zum Collegio Papio mit der Kirche Santa Maria della Misericordia. Über die Carrà dei Nasi und die Via Borgo erreicht man schliesslich das Gemeindemuseum mit einer sehenswerten Sammlung an Werken von Werefkin, Jawlensky, Seewald, Arp, Bissier, Richter oder Valenti. Aktuell ist ausserdem die Ausstellung «Marcel Duchamp. Dada und Neo-Dada» zu sehen.

Dem See entlang bis zum Golfplatz

Wer lieber in unmittelbarer Nähe des Lago Maggiore flanieren möchte, dem sei der leicht begehbare Weg und bevorzugte Sonntagsspaziergang der einheimischen Bevölkerung von der Seepromenade entlang der Via Albarelle, in Richtung Hotel Eden Roc und Museo Epper, bis zum Lido empfohlen. Gleich neben dem Seebad befindet sich der Golfplatz des Patriziats mit dem Ristorante Bucadiciannove. Der Sentiero Giro del Golfo führt vom Lido weiter, der Golfanlage folgend, bis zum örtlichen Yachthafen.

Publiziert am 06.04.2016 | Aktualisiert am 19.04.2016
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