Ausspannen auf Lanzarote Strandleben auf dem Vulkan

Ob beschaulich, versteckt oder familienfreundlich – auf Lanzarote finden alle ihren passenden Strand.

  • Publiziert: 19.10.2012
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Lanzarote – graue Mondlandschaft und schwarze Strände. Von wegen! Die Mär vom dunklen Sand kommt nicht von ungefähr, schliesslich prägen 125 Vulkankegel das bizarre Bild der Landschaft. Und dennoch: Lediglich vier von 60 Stränden sind schwarz, alle anderen sind mit ihrem hellen, schönen Sand durchwegs «badeferienkonform».

Wer es beschaulich mag, der liegt an den Stränden im Norden genau richtig. Der nur etwa 500 Meter lange Strand beim Fischerdorf Órzola besticht durch seinen weissen Sand und bildet mit den schwarzen Lavafelsen einen tollen Kontrast. Einen praktisch menschenleeren Strand findet, wer den etwa eine Stunde dauernden Abstieg von César Manriques Plattform zur Playa El Risco im Norden nicht scheut. Mit ihrem weissen Sand, dem glasklaren Wasser und der Lage an den felsigen Küstenstreifen gelten die sechs Strände an der Playa de Papagayo nahe von Playa Blanca im Süden als die schönsten der Insel. Die von mächtigen Felsen umrahmten, windstillen Buchten stehen unter Naturschutz.

Auf das Schwimmen besser verzichten sollte man dagegen in der Bucht von El Golfo. Tückische Strömungen an diesem Küstenabschnitt im Westen der Insel lassen es ratsam sein, festen Boden unter den Füssen zu  behalten und stattdessen die Aussicht auf die neongrüne Lagune inmitten des schwarzen Lavasandes zu geniessen.

Für Familienferien sind die Strände im Osten ideal. Geschützte Buchten, feiner Sand und, wo nötig, Wellenbrecher machen das Badevergnügen für Kids und Eltern komplett. Und auf dem 20 Kilometer langen Strandbummel von Puerto del Carmen bis nach Arrecife lassen sich bequem ein paar Kohlenhydrate verbrennen. Damit man am Hotelbuffet wieder zuschlagen kann.

César Manrique

César Manrique (1919–1992), der Maler, Architekt, Bildhauer, Designer und Umweltschützer, wollte «sein» Lanzarote zum «schönsten Platz der Welt» machen. Seine Vision war die Symbiose von Architektur und Natur. So ist es seinem unermüdlichen Einsatz zu verdanken, dass auf Lanzarote nur im traditionellen Stil gebaut werden darf. Sieben Kunst- und Kulturzentren, verteilt über die ganze Insel, gestaltete Manrique, indem er Kunst und natürliche Elemente verband. Sehenswert! www.cesar-manrique.de

Rundfahrten

Weinroute
Die Vulkanausbrüche von 1730 und 1736 verwandelten Le Geria in ein Gebiet aus Lava und Asche. Heute ist es dank der unermüdlichen Arbeit der Bauern wieder ein fruchtbares Weinbaugebiet. Die Strasse von Uga zum Monumento del Campesino wird von zahlreichen Weinkellern gesäumt. Gastfreundliche Wirte laden zur Degustation. www.ociolanzarote.com
 

Zentralroute
Die Fahrt durch das geografische Zentrum von Lanzarote führt zur ehemaligen Hauptstadt der Insel, Teguise, sowie nach Arrecife. Nicht verpassen sollte man unterwegs das Monumento al Campesino, ein vom Künstler César Manriques gestaltetes 15 Meter hohes Fruchtbarkeitsdenkmal. www.ociolanzarote.com
 

Nordroute
Der Norden der Insel bietet vielfältige Kontraste mit Vulkanlandschaften im Wechselspiel der Farben, einer üppigen Vegetation und einladenden Buchten und Stränden. Einen Besuch wert ist Haria – das schönste Dorf im Norden liegt mit seinen Palmen wie eine Oase in der kargen Landschaft. www.centrosturisticos.com
 

Südroute
Die Südroute ist auch als Vulkanroute bekannt und führt u.a. zum Nationalpark Timanfaya. Sehenswert: die Los Ajaches, die höchsten und ältesten Bergzüge der Insel. Sie bestechen durch ihre von Lavamassen geformte Schönheit. www.lanzarote-site.de

Alle Kommentare (1)

  • Rudolf  Kuhn
    Ich kann aus eigener Erfahrung Lanzarote nur empfehlen. Playa Blanca mit dem Papagayo-Strand; einfach traumhaft! Von dort aus, wo das Foto gemacht wurde, kann man übrigens hervorragend essen.
    • 19.10.2012
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