Wanderung zum Grossen Mythen Hinauf zum «Matterhorn für (fast) jedermann»

Die Wanderung hinauf auf den Grossen Mythen ist anstrengend. Der einzigartige Ausblick vom Berggipfel herunter lohnt die Mühe aber.

Die Belohnung für einen anstrengenden Aufstieg zum Grossen Mythen: eine mystische Aussicht. play

Die Belohnung für einen anstrengenden Aufstieg zum Grossen Mythen: eine mystische Aussicht.

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Eindrücklich thront die schroffe Felswand des Grossen Mythen über dem Schwyzer Talkessel und reckt stolz ihre steinige Pracht in den Innerschweizer Himmel. 1898 Meter hoch ist der Berg – und trotz der doch ziemlich krass aussehenden Felsflanke ist er für fitte Wanderer problemlos zu erklimmen.

Der Grosse Mythen ist das Wahrzeichen von Schwyz

Das kalkige Wahrzeichen von Schwyz kann von Brunni (1100 MüM) her prima erwandert werden. Rund 2,5 bis 3 Stunden dauert der Aufstieg aufs «Matterhorn der Wanderer» von Brunni her. Wer es etwas gemütlicher nehmen und sich den unteren, flacheren Teil der Wanderung ersparen will, der kann mit der Luftseilbahn ab Brunni bis auf die Holzegg fahren und von da aus in rund 1,5 Stunden auf den Gipfel wandern.

Die Mythen überragen die Innerschweizer Landschaft. play

Die Mythen überragen die Innerschweizer Landschaft.

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Von Brunni zur Holzegg – und dann auf dem Mythenweg zum Gipfel

Die erste Weghälfte zwischen Brunni und der Holzegg verläuft durch urtümliche Wälder, über Kuhweiden und Natursträsschen hinauf auf die Holzegg. Da beginnt der 2,5 Kilometer lange Mythenweg, der im Oktober 1864 eröffnet wurde. In 47 Kehren gehts hoch auf den Berg hinauf. Die Aussicht vom Gipfel ist atemberaubend. Der Grosse Mythen steht – mit seinem kleinen Bruder – ziemlich alleine in der wunderschönen Innerschweizer Landschaft. Entsprechend unverstellt und luftig ist der Ausblick.

Manchmal grüsst ein Oldtimer-Flieger die tapferen Wanderer. play

Manchmal grüsst ein Oldtimer-Flieger die tapferen Wanderer.

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Schwierig ist der Aufstieg auf den Grossen Mythen nicht. Bei Regen oder Nebel können die steinigen Passagen aber glitschig sein. Vorsicht ist deshalb geboten. Und gute Wanderschuhe und Trittsicherheit sind ein Muss. Wer die Wanderung geschafft hat, kann sich auf dem Gipfel übrigens über eine warme Suppe, einen Kaffee oder gar einen Nussgipfel freuen. Im 1991 erbauten «Mythenhaus» gibts ein kleines Restaurant mit freundlichem Wirt und kleinen und grösseren Snacks.

Weitere Informationen
www.grosser-mythen.ch

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Publiziert am 21.08.2016 | Aktualisiert am 21.08.2016
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3 Kommentare
  • Herbert  Frick 21.08.2016
    Seit meinen längst vergangenen Gymi-Zeiten wundert mich eine Frage: Zwei Mythen, ein Mythos. Wieso wird EIN Berg im Plural ausgesprochen? Aber angesichts der Schönheit des grossen Mythen (oder doch Mythos) ist diese Frage doch eher irrelevant.
  • Thomas  Zürcher 21.08.2016
    Ich kann mich noch am meine Jugend erinnern als ich mit meinem Vater mehrmals im Jahr auf den Mythen gewandert bin und oben anschliessend bei einer feinen Gerstensuppe die wunderschöne Aussicht genossen haben.Es war eine schöne Zeit die ich nie vergessen werde.
    • Markus  Graf 21.08.2016
      Dass war wohl früher so. Von einer Gerstensuppe, geschweige dann von etwas warmer Küche kann man in diesem Restaurant nur noch träumen. Selbst dass Bier muss man an der Theke noch selber holen. Es wehre ja alles wunderschön dort. Aber den Berufsnamen Wirt hat dort keiner verdient.