Neues von der Fespo In Zürich um die Welt reisen - Trends

Die Fespo, die grösste Schweizer Ferienmesse, hat in der Messe Zürich die Tore für Besucher geöffnet. Bis Sonntag können sich Ferienlustige über die hippsten Reisetrends erkundigen.

Seit der politischen Öffnung boomt Kubas Tourismus. play

Seit der politischen Öffnung boomt Kubas Tourismus.

Christian Bauer

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Wohin soll es dieses Jahr in die Ferien gehen? Was ist der neueste Trend zwischen Kloten und Kapstadt?  Ein guter Gradmesser für die angesagtesten Destinationen und coolsten Erlebnisse ist wie jedes Jahr die Fespo. Die grösste Messe für Ferien und Reisen liefert dank 650 Ausstellern jede Menge Inspirationen fürs neue Reise-Jahr. Fespo-Messeleiter Stephan Amstad hat uns die ersten heissen Reisespuren bereits verraten: «Was zu einem Trend werden kann, sieht man vor allem daran, welche Destinationen sich neu an der Fespo präsentieren», erklärt er.

Neu: Ungarn und Polen

2016 seien dies unter anderen die beiden europäischen Destinationen Ungarn und Polen. Amstad: «Polen präsentiert sich auch vor dem Hintergrund des Weltjugendtages, der im Juli in der Stadt Krakau stattfinden wird.» Dann werden hunderttausende Jugendliche erwartet, die zusammen mit Papst Franziskus eine Messer feiern. Aber auch ausserhalb der Weltjugendtagwoche ist das südpolnische Krakau eine sehr beliebte City-Trip- Destination, nicht zuletzt wegen seines intakten Stadtbildes aus dem Mittelalter und der pompösen Renaissance-Zeit. Die Region um Krakau, Malopolska, ist besonders auch für Kultirreisende interessant: alleine hier befinden sich 14 der 28 Unesco-Welterbestätten (Halle 4).

Während Polen hauptsächlich für seine Städte bekannt ist, hat sich Ungarn in den letzten Jahren vor allem einen Namen als Gesundheits-und Wellness-Destination gemacht. Unter dem Motto «Überraschend anders» möchte das Donauland nun auch seine Sehenswürdigkeiten pushen. Dazu zählen das trendige Budapest , die unzähligen eindrücklichen Schlösser und Burgen sowie der tiefgrüne Plattensee (Balaton), der sich als Destination für Erholung und Aktivferien gleichermassen eignet. Stolz ist man bei dem Magyaren, dass Ungarn sich allmählich zu einer Gourmetdestination entwickelt. «In Ungarn gibt es nicht nur guten Wein, sondern mittlerweile auch Spitzengastronomie», schwärmt Csilla Mezösi, Direktorin des ungarischen Tourismusamts. Die Austragung des Wettbewerbs «Bocuse d’Or» in Budapest (Mai 2016) ist Folge dieses Booms (Halle 4).

Der Iran und Kuba sind neu auf der Reise-Agenda

Ein Altbekannter, der es nach langem wieder auf die touristische Agenda geschafft hat, ist der Iran. Nach der politischen Öffnung und dem Wegfall der Sanktionen boomt das ehemalige Persien besonders bei Kulturreisen. Zu sehen gibt es kulturelle und architektonische Schmuckstücke und ein Land im gesellschaftlichen Wandel. Der Iran hat keinen eigenen Stand, aber einige Reiseanbieter haben Iran in ihr Programm genommen. Dasselbe gilt für das karibische Kuba, das seit letztem Jahr zweistellige Wachstumsraten verbucht. «Besonders als Kreuzfahrt-Destination ist Kuba in», erklärt Amstad. Dazu passt das Sonderthema der Fespo 2016, «Schiff ahoi», welches die neue Form des Reisens unter die Lupe nimmt (Halle 1).

Arktische Abenteuer

Schiffsreisen boomen allerdings nicht nur Richtung Süden, auch Reisen in den hohen Norden werden immer beliebter. «Wir sehen ein Buchungsanstieg für Grönland und arktische Küste Kanadas», sagt Philipp Jordi von Glur Reisen, die sich auf Nordeuropa und Arktis spezialisiert haben. Auch Spitzbergen erlebte letztes Jahr einen Besucheranstieg. Die nördlichste bewohnte Region der Erde (78. Breitengrad) verbindet Arktisabenteuer mit einer guten Infrastruktur. «Leichter kommt man nicht ins ewige Eis», so Marcel Schütz von Spitzbergen Reisen (in Zusammenarbeiten mit Polar News, beide Halle 1).

Green Travel

Unabhängig von Reiseart und Destination wird der Umwelt-Aspekt beim Reisen immer wichtiger. «Wir sehen, dass den Menschen Nachhaltigkeit beim Reisen immer wichtiger wird», erläutert der Messedirektor. Das bedeutet auch: Reisen in das umliegende Ausland nehmen 2016 weiter zu. Allen voran nach Deutschland, das traditionell die beliebteste europäische Destination der Schweizer ist (Halle 4).

Gewusst?  An der Fespo werden viele Vorträge zu verschiedenen Destinationen und Abenteuern angeboten. Zuhören lohnt sich!

Tipp Entspannen, lesen, geniessen können Besucher auf der FESPO erstmals im eigenen Blick-Café in Halle 4.

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Informationen Fespo

Öffnungszeiten bis Sonntag, 31.1, täglich 10 bis 18 Uhr.

Preis Erwachsene: 15 Franken; Kinder: 10 Franken.

Informationen www.fespo.ch

 

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Publiziert am 30.01.2016 | Aktualisiert am 01.02.2016
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