Unterwegs auf Elba Italienisches Wasserparadies

Noch kein Ferienziel gewählt – wie wäre es mit der Insel Elba? Eine ideale Verbindung aus Sport und Erholung.

  • Publiziert: 24.07.2012
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Einsame Strände an glasklarem Wasser, Tauch- und Schnorchelgründe mit alten Wracks und reicher Tierwelt: Elba punktet unter und über der Wasseroberfläche.

(Thinkstock)

Wer an Elba denkt, hat Bilder von versteckten Buchten, charmanten kleinen Stränden, ita­lienischer Gastfreundschaft und traumhaftem Wetter im Kopf. Und liegt damit goldrichtig. Das glasklare Wasser und die üppige Vegetation machen aus Elba ein Paradies für Wasserratten. Den Ruhesuchenden bietet das zum toskanischen Archipel gehörende Eiland Erholung und Abgeschiedenheit. Zahlreiche kleine Strände und Buchten sind teilweise nur zu Fuss oder auf dem Wasserweg erreichbar und deshalb ­Oasen der Ruhe. Auch für aktive Wassersportler bieten sich viele Möglichkeiten wie Tauchen, Segeln, Kajakfahren oder Windsurfen. Letzteres ist insbesondere beim Strand von Chiessi an der Südküste beliebt: Dank der Granitfelsen wehen oftmals Winde aus südlicher Richtung, die den rasanten Sport begünstigen.

Auch für Schnorchler liegt der Ort perfekt, denn hier schwimmen viele Fischarten den Felsen entlang. Die kristallklaren, mässig warmen Gewässer rund um die Insel bilden ideale Tauchgründe, um alte Schiffswracks, die Tierwelt und eindrückliche Felsformationen zu ergründen. Tauchschulen gibt es in Portoferraio, Capoliveri, Marina di Campo, Porto Azzurro sowie Marciana Marina. Profis begleiten die Gäste in die herrliche Unterwasserwelt.

Wer sich lieber über der Wasseroberfläche bewegt, paddelt im Kajak der Küste entlang. Im Süden lohnen die Granitbuchten von Marina di Campo einen Zwischenhalt. Spektakuläre Felsformationen geben den Weg in kleine Grotten frei, in denen unzählige Meeresvögel leben. An allen Häfen finden sich Schulen und Mietsta­tionen für Kajak- und Segelboote. Seglern bieten die zerklüfteten Küsten und das güns­tige Klima ideale Windverhältnisse.

Reif für die Insel

Die Anreise nach Elba mit dem Auto erfolgt via Fähre vom italienischen Festland aus. Skywork fliegt bis im Oktober von Bern aus dreimal wöchentlich (Donnerstag, Samstag, Sonntag) nach Elba. Der Flug dauert rund 75 Minuten und verbindet die Schweiz direkt mit der sonnigen Insel in der Toscana. Passende Pauschalangebote findet man bei Hotelplan. www.flyskywork.com, www.hotelplan.ch

Die schönsten Strände

Fetovaia
Durch eine wilde Landzunge geschützt, versteckt sich der Fetovaia-Strand an der südwestlichen Küste Elbas, bei der Gemeinde Marina di Campo. Feiner Sand und klares Wasser, umgeben von Granit­klippen, machen den Strand zum Lieblingsplatz der Feriengeniesser.

 

Cala dei Frati
Der kleine weisse Kieselstrand ist nur auf dem Seeweg erreichbar und liegt zwischen den Stränden Le Ghiaie und Padulella, in der Nähe von Portoferraio. Vom Strand Le Ghiaie aus ist Cala dei Frati zwar zu Fuss erreichbar, dabei reicht das Wasser jedoch mindestens bis zur Hüfte.

 

Mola
Hier dürfen sich auch die Vierbeiner so richtig austoben und vergnügt in die Wellen springen. Der «Hunde»-Strand liegt in der Bucht von Mola in der Gemeinde Porto Azzurro und ist zu Fuss oder mit dem Auto erreichbar.

 

Forno
Den Sandstrand direkt vor der Haustüre haben die bunten Häuser von Forno in der Bucht von Biodola. Das Kleinod gehört zur Gemeinde Portoferraio.

 

Felciaio
An der naturbelassenen Bucht bei Capoliveri findet man weder Bars noch Restaurants. Auch deshalb gilt der von Valdana nur zu Fuss erreichbare Strand aus Sand und Kies als echter Geheimtipp.

Alle Kommentare (1)

  • Silvano   Meyerhans
    Ein sehr schönes und gutes Hotel ist das Hotel Montemerlo in Fetovaia. 3 Sterne, familär und mit sehr gutes Essen. Auch für Familien mit Kleinkinder geeignet.
    • 24.07.2012
    • 5
    • 11

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