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Abendliche Stimmung: Im Club Magic Life in Belek gehen die Tage viel zu schnell vorbei.- ZVG
Eine Woche Erholung, Wellness, Entertainment, Sport und Aktivitäten. Das macht neugierig. Wir packen also, Kleinkinder inklusive, und landen spätnachts in Antalya. Unsere erste Sportlektion besteht dann darin, die müden Kinder in die Suite zu tragen.
Am nächsten Morgen soll der Genuss beginnen. Doch die riesige Anlage überfordert uns, die vielen Menschen schrecken uns ab. Die reservierten Liegestühle um den Pool und am Strand lassen uns wissen, wir haben Kampfgebiet betreten. Um uns aber nur fröhliche, braungebrannte Leute, lachende Gesichter, hilfsbereite Kellner. Wir müssen es wohl nur richtig anstellen, um die Ferien geniessen zu können. Ganz nach dem clubeigenen Motto: Lass dich los.
Und tatsächlich: Nachdem wir die Schlacht am Buffet begriffen haben, können auch wir loslassen. Wir verstehen die Mechanismen des insgesamt 1400 Personen fassenden Familienhotels schnell. Schon bald bewegen wir uns wie Profis durch die Anlage, die nach ökologischen Prinzipien bewirtschaftet wird. So trennt Magic Life den Abfall, spart – wo möglich – bei Wasser und Energie und schaut darauf, dass die Gärten und Parkanlagen ohne chemische Hilfsmittel in Stand gehalten werden. Sogar die Gäste helfen regelmässig mit, zum Beispiel bei Strandsäuberungsaktionen oder beim Schutz zur Eiablage von Wasserschildkröten.
Der feine, leicht abfallende Sandstrand zieht sich in Belek kilometerlang hin und ist ideal für Familien mit kleinen Kindern. Man kann stundenlang planschen und Sandburgen bauen. Da ist es für Eltern doch sehr angenehm, dass der Mungo Club (für Kinder von 3 bis 12) mit vielen Angeboten lockt, auch abends: Sie gehen auf Schatzsuche, basteln, essen gemeinsam am Kinderbuffet oder tanzen in der Disco wie die Grossen.
Nicht ganz so lang wie der Sandstrand sind die Wasserrutschen der Hotelanlage. Aber richtige Wasserratten können dort locker einen ganzen Tag damit verbringen, all die Kurven richtig zu nehmen. Zudem laden zwei Planschbecken, ein riesiger Pool und ein gut gelauntes Animationsteam zu Spiel und Spass ein – und die Mamis dazu, den Liegestuhl gar nicht mehr zu verlassen. Naja, vielleicht für ein bisschen Aerobic am Nachmittag, oder eine Tanzstunde beim agilen Showtänzer. Und ohne es zu merken, steht die Sonne schon tief über dem Meer. Es ist Zeit, sich etwas auszuruhen, bevor man das reichhaltige Buffet stürmt, auf der Piazza einen Cocktail trinkt und nachher die professionell arrangierte Show besucht.
Etwas müde machen wir dann noch ein letztes Mal Sport, schultern die schlafenden Kinder und tragen sie ins Zimmer. Dann kommt der Babysitter, und wir tanzen die Nacht durch.