Zürcher Extrem-Kiter In Alaska findet man ihn «crazy»!

  • Publiziert: 05.08.2010, Aktualisiert: 20.01.2012

NOME (ALASKA) - Geza Scholtz (28) will mit seinem Kiteboard die Beringstrasse überqueren – Weltpremiere. Verrückt, finden die Einheimischen von Nome, Alaska – und beten für ihn.

Nach gerade mal 2 Stunden Schlaf sind Geza und seine Bering-Abenteuer-Crew gestern von Anchorage nach Nome abgeflogen – mit 350 Kilo Gepäck. Bei ihrer Ankunft stehen sie mit ihrem Materialberg allerdings alleine da: Der gebuchte Chauffeur ist nicht aufgetaucht.

Per Taxi gehts dann schliesslich doch noch ab zum Hotel. Und kaum sind die Zimmer bezogen, wollen Geza und Co. schon die Gegend erkunden. Dabei stossen sie auf zwei sehr gläubige Christen. Die beiden freuen sich über Gezas Pläne, finden das Projekt spannend, wenn auch etwas «crazy». Deshalb beten sie spontan für die Expedition – mitten auf der Strasse.

Noch etwas bringt Geza zum Schmunzeln: Seine Bering-Überquerung wird bereits in Nome wahr. Im Ort gibt es nämlich eine Strasse, die so heisst. (gsc)

Infos zu Nome

Der Ort hat aktuell 3500 Einwohner. Um die Jahrhundertwende lebten etwa 100’000 Personen dort, es war eine grosse Goldgräberstadt. Heute wird auch im Meer nach Gold gesucht – mit Erfolg. In Nome gibt es viele Eskimos. Leider sind die meisten Arbeitslos und betrinken sich jeden Tag. Sarah Pallin ist übrigens am gleichen Morgen, an dem die Crew ankommen ist, aus Nome abgeflogen.

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