Yangshuo Im Reich der Zauberberge

Die südchinesische Stadt Yangshuo ist eine Entdeckung. Eindrückliche Karstberge, immergrüne Reisfelder und wilde Flusslandschaften prägen den eher untypischen chinesischen Ort und seine Umgebung.

  • Publiziert: 19.07.2011, Aktualisiert: 14.01.2012
play Liebliche Harmonie zwischen Fluss und Bergen: die spektakulären Karstfelsen entlang des Li-Flusses. (www.bildagentur-online.com)

Yangshuo liegt rund 50 Kilometer südlich der Künstlerstadt Guilin. Täglich fahren Dutzende von Touristenbooten auf dem Li-Fluss die Strecke zwischen den beiden Städten: Die Natur ist atemberaubend schön und einzigartig.

Nach ihrer Ankunft verlassen viele Besucher Yangshuo noch am gleichen Tag – und verpassen einiges. Auf keinen Fall sollte man sich die eindrückliche Liu-Sanjie-Open-Air-Show entgehen lassen. Die kamelhöckerförmigen Karsthügel sehen so lieblich aus, dass man an ihrer Echtheit zweifeln könnte. Dabei sind sie vor etwa 350 Millionen Jahren aus alten Kalken entstanden. Heute bilden zwölf von ihnen die Kulisse für die allnächtliche Theatershow. Zhang Yimou, der Choreograf der Eröffnungsfeier der Olympischen Sommerspiele von Peking 2008, hat das einmalige Licht- und Wasserspektakel inszeniert.

In und um Yangshuo zeigt sich die Natur von ihrer allerschönsten Seite. Sei es der Mondhügel mit seinem natürlichen Tor oder einer der vielen anderen immer wieder neuen Karstfelsformationen – für Abwechslung ist gesorgt. Am besten mietet man sich in Yangshuo ein Velo und fährt ein Stück den Li-Fluss oder einen seiner Nebenarme entlang und geniesst die Harmonie zwischen Flusslandschaft und Bergen. Bevor man so richtig in die Pedale tritt, stärkt man sich am besten mit einem in Yangshuo bereits legendären Frühstück, dem hier überall angebotenen «Swiss Müesli».
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