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So, da stehe ich. Mit Pudelmütze, Mundschutz, Handschuhen und – in Badehose. Und gehe in die erste Kältekammer (minus 10 Grad), dann in die zweite (minus 60 Grad), schliesslich in die dritte: eisige 110 Grad minus.
«Ein kaltes Abenteuer», lacht Dr. Georg Kettenhuber. «Aber eine Ganzkörpertherapie für Gelenke und Asthma, gegen Schmerzen, Stress und Erschöpfung.»
Sagenhaft. Nach zwei Minuten fühlt man jede Pore, jede Faser und ruht sich anschliessend auf einem der gewärmten Wasserbetten über der irrsinnig schönen Spa-Anlage aus.
Schon wartet die blonde Isabella mit einer Kräuter-Aroma-Packung, die amüsante Désirée mit einer verzaubernden Gesichtsmassage. Dann untersucht mich Jens Steiger – und klebt mir gegen die lästigen Nackenschmerzen Bänder auf Hals und Rücken.
Das AlpenMedHotel Lamm – für bekennende Hypochonder wie mich eine Oase. Hier wird nicht gestümpert: Da sind Top-Ärzte und Top-Therapeuten am Werk.
Auch kulinarisch muss bei Hannes Seyrling und seiner aus Luzern stammenden Frau Silvia niemand darben. Gekocht wird nach der SuccoWell-Technik: Gemüse, Obst, Nüsse, Oliven und Kräuter werden entsaftet als Grundlage genommen.
Vielleicht schmecken deshalb Zwiebelrostbraten oder Wiener Schnitzel so gut. Mit dem passenden Grünen Veltliner oder dem Blauen Zweigelt – fragen Sie den Chef.
Ach ja: Draussen warten 262 Kilometer Langlauf-Loipen. Und Glühwein an jeder Ecke.